Wird es bald eine Offenlegungspflicht für Bitcoin Zahlungen geben?

Wird es bald eine Offenlegungspflicht für Bitcoin Zahlungen geben?

Wird Bitcoin und die damit getätigten Zahlungen in Zukunft reguliert oder in bestimmten Fällen sogar offengelegt? Zufolge mehrerer Berichte wird an derartigen Plänen mit einer neu eingerichteten Taskforce gearbeitet, welche bereits diese Woche dem Kongress erste Vorstellungen präsentiert hat.

In Kürze

  • Grund für Regulierungen von Zahlungsströmen
  • Wer steht hinter den Regulierungen?
  • Welche Regulierungen können erwartet werden?
  • Wird es eine Offenlegungspflicht für Bitcoin Zahlungen geben?

Grund für die Regulierung von Zahlungsströmen

Bitcoin wird immer häufiger mit der sogenannten Ransomware (Erpressungssoftware) in Verbindung gebracht.

Doch was ist Ransomware?

Offenlegungspflicht für BitcoinMit Ransomware werden Computer oder ganze Computernetzwerke gehackt. Die Absicht dahinter ist es die Nutzer aus ihrem eigenen System zu verbannen. Anschließend werden Lösegeldzahlungen verlangt. Genau dort liegt das Problem. Diese Lösegeldzahlungen werden zu einem großen Teil mit Bitcoin abgewickelt.

Nach der Zahlung kann die Zahlungstransaktion in Bitcoin in eine schwer nachvollziehbare Münze wie Monero getauscht und zu Bargeld gemacht werden. Die daraus resultierenden Kosten wurden für 2019 auf 20 Milliarden USD geschätzt.

Wer steht hinter den Regulierungen?

Die US-Regierung und Industrievertreter, welche immer häufiger von Erpressungssoftware betroffen sind, sind die Initiatoren der Taskforce. Die Task Force besteht aus mehreren Bereichen des Justizministeriums (bspw. dem FBI und dem Secret Service), sowie großen Sicherheits- und Technologieunternehmen.

Die Taskforce wird unter der Leitung von Philip J. Reiner stehen und Pläne für neue Gesetze zur Regulierung gestalten.

Das Ziel der Taskforce besteht in der Erstellung regulatorischen Anforderungen an den Austausch von Kryptowährungen, wie dies beispielsweise bei Zahlungsflüssen bei Finanzinstituten der Fall ist. In nächster Zeit sollen dementsprechend zahlreiche Vorschläge erstellt werden, um die Biden Regierung zu einem Regulierungsrahmen für digitale Währungen zu drängen.

Welche Regulierungen können erwartet werden?

Ziel ist es, den Missbrauch von digitalen Zahlungsmitteln, die auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen basieren, zu beschränken. Cyberkriminelle könnte man besser ermitteln, da sich Transaktionen entanonymisieren lassen.

Eine gezielte Empfehlung besteht darin, Kryptounternehmen zu zwingen, ab Transaktionen von über 3.000 USD persönliche Daten des Benutzers zu sammeln. Hinzu kommen Meldungen an FinCen, die ab Zahlungen von 10.000 USD notwendig sein sollen.

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J.P. Morgan warnt vor schwächerem Bitcoin

J.P. Morgan warnt vor schwächerem Bitcoin

Nikolaos Panigirtzoglou, der Managing Director bei J.P. Morgan im Bereich Global Market Strategy hat den Abverkauf des Bitcoins mit seinen Analysten genauer betrachtet.

In Kürze

  • Was ist passiert?
  • Vergleichbare Einbrüche
  • Wie geht es weiter?

Nikolaos Panigirtzoglou:

Zuletzt, als ich derartige Abverkäufe beobachten konnte, kehrten die Käufer rechtzeitig zurück, um tiefere Einbrüche zu verhindern.

Der Bitcoin muss in der Lage sein bald wieder über die 60.000 USD auszubrechen.

Sollte dies nicht der Fall sein, könnte der Abwärtstrend weitergehen und die Momentum Signale zusammenbrechen.

Was ist passiert?

J.P. Morgan

Die Investmentbank hob in Ihrer Notiz einen starken Rückgang der institutionellen Flüsse in Bitcoin bezogene Anlageprodukte hervor.

Des Weiteren erlebten die Bitcoin-Futures-Märkte eine starke Liquidation.

Vergleichbare Einbrüche

Das Szenario welches wir in den letzten Tagen beobachten konnten erinnert an die Einbrüche des Bitcoins Mitte November, Januar und Februar.

Die Experten rund um Panigirtzoglou vermuten, dass damals Händler wie Commodity Trading Advisers (CTA) und Crypto Fonds mit dem Aufbau langer Bitcoin Futures den Markt angeregt und den Positionsaufbau durch Momentum-Trader angeregt haben.

Somit konnte sich der Bitcoin-Kurs schnell erholen.

Wie geht es weiter?

Können wir eine ähnliche Erholung in den nächsten Wochen vernehmen?

Gegen diese Erholung spricht der fortgeschrittenen Impulsabfall und wenige Zuflüsse aus Krypto-Fonds. Des Weiteren hat der Bitcoin in den letzten Tagen immer häufiger charttechnische Widerstände durchbrochen.

Die Momentum Signale werden von hier aus natürlich für mehrere Monate abklingen, da sie immer noch auf einem hohen Niveau sind. Ob wir eine Wiederholung dieser vergangenen Einbruch-Szenarien sehen, bleibt abzuwarten.

BritCoin (BRIT) als Digitalwährung für Großbritannien?

BritCoin (BRIT) als Digitalwährung für Großbritannien?

Kommt nach der Facebook Währung „Libra – Diem“ und dem chinesischen „digitalen Yuan“ nun auch eine digitale Währung der Briten? Was sind die Ziele hinter dem BritCoin (BRIT)?

In Kürze

  • Wer steht hinter dem BritCoin (BRIT)
  • Ziele des BritCoin
  • Nutzungsweise von BritCoin

Staatliches Interesse an Digitalwährungen steigt

Die britische Antwort auf das Pilotprojekt des chinesischen „digitalen Yuan“ heißt BritCoin (BRIT). Es wurde angekündigt mit einer neu eingerichteten Taskforce das Potential rund um eine von der Zentralbank ausgebenden digitalen Währung zu erkunden. Die sogenannte CBDC (Central Bank Digital Currency) soll eine neue Art des Geldes für Großbritannien darstellen. Dies unterstreicht das explosionsartig ansteigende Interesse an digitalen Währung auch aus staatlicher Sicht.

Wer steht hinter dem Britcoin (BRIT)?

BritCoin (BRIT)

Am Montag, dem 19.04.2021 kündigte der UK Chancellor, Rishi Sunak, eine Taskforce zur Prüfung einer digitalen Währung für Großbritannien an.

Agieren wird die britische Zentralbank mit der Bank of England und dem Finanzministerium.

Der Federführende in der neu erstellten Taskforce wird Jon Cunliff, Deputy Governor for Financial Stability bei der Bank of England und Katharina Braddick, Director General of Financial Services bei HM Treasury sein.

Der Coin ist bereits auf CoinMarcetCap gelistet, allerdings ohne weitere Informationen.

Ziele des BritCoins (BRIT)

Rishi Sunak betonte in aller Deutlichkeit:

Der Britcoin ist erstmal ein herantasten und ein Erkunden was in Zukunft alles mit einer digitalen Währung möglich sei.

In Zukunft wollen sich die Briten gegen andere Kryptowährungen schützten und ihr Zahlungssystem durch schnellere und kostenärmere Strukturen ergänzen.

Dadurch soll die Struktur des Finanzsystems langfristig stabilisiert und die Rolle der Banken stärker einbezogen werden.

Des Weiteren wird dem Trend „weg vom Bargeld hin zu elektronischem Geld“ gefolgt.

Nutzungsweise

Es ist geplant, dass die britische Zentralbank in Zukunft die Währung verwalten und ausgeben wird, somit werden alle Transaktionen dort erfasst, was wiederum gegen den Grundgedanken der digitalen Währungen, die Dezentralisierung, spricht.

Der Britcoin würde somit neben Bargeld, Bankguthaben und Devisen allen Unternehmen und privaten Haushalten zur Verfügung stehen und das Zahlungssystem nach und nach ergänzen oder gar ablösen.

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Wie nachhaltig ist der XRP Anstieg? Eine fundamentale Analyse!

Wie nachhaltig ist der XRP Anstieg? Eine fundamentale Analyse!

Wie geht es weiter mit der Kryptowährung der Banken? Ist ein Einstieg in Ripple nach dem XRP Anstieg von 100% noch sinnvoll? Wir analysieren die aktuelle Entwicklung!

In Kürze

  • Aktuelle Neuigkeiten rund um Ripple (XRP)
  • Laufendes Gerichtsverfahren
  • Verkäufe durch McCaleb

Aktuelle Neuigkeiten rund um Ripple (XRP)

XRP Anstieg

Die Kursexplosion von XRP in den letzten Wochen lässt neben der Charttechnik auch auf fundamentale Ereignisse schließen. Schauen wir Anfangs auf die Neuigkeiten rund um Ripple, welche einen derart rasanten Anstieg unterstreichen.

Ripple „der Bankencoin“ versucht ein Netzwerk zu erschaffen, welches Banken ermöglicht ein weltweites Zahlungssystem aufzubauen und als Handelsplatz für Devisen zu agieren.

Laufendes Ripple Gerichtsverfahren:

Der Kurs wird seit längerer Zeit von einem offenen Gerichtsverfahren von der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) gegen Ripple gedrückt, trotz erster Etappensiege, zuletzt am 08.03.2021, ist bisher noch keine Einigung in Sicht.

Des Weiteren haben Ripple CEO Brad Garlinghouse und ehemaliger CEO Chris Larsen Zwillingsanträge eingereicht, um die Bombenklage abzuweisen.

Dieser unorthodoxe Schritt könnte für weitere Entlastung im Prozess führen.

Sowohl Garlinghouse als auch Larsen gehen mit breiter Brust in das Gerichtsverfahren und sehen in den Ansprüchen der SEC keine Tragweite.

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Handel von XRP:

Durch erste Erfolge im Gerichtsprozess wird es immer wahrscheinlicher, dass der Handel von XRP weiter Fahrt aufnimmt und von Kryptobörsen wie bpsw. Coinbase wieder zum Handel aufgenommen wird. Dies deutet auf einen weiteren newsgetriebenen XRP Anstieg hin.

Verkäufe durch McCaleb:

Durch den rasanten Kursanstieg von 100% innerhalb von 7 Tagen könnte die ständige Kursbelastung des Ripple CTO McCaleb wegfallen.  Dieser hat durch das erhöhte Handelsvolumen erhebliche Mengen verkaufen können. Durch damalig festgelegte Restriktionen darf McCaleb nur einen geregelten Prozentsatz des Handelsvolumens verkaufen.

Durch den Kursanstieg und den Anstieg des Handelsvolumens konnte McCaleb fast 60 Mio. XRP verkaufen. Dies lässt viele Ripple Enthusiasten auf einen baldigen Verkauf seines Gesamtbestandes Richtung Sommer hoffen.

Fazit:

Durch den immer größer werdenden Bekanntheitsgrad, die immer größere Akzeptanz und der damit verbundenen Anstieg des Handelsvolumens, ebnet das den Weg für immer mehr Investoren.

Hinsichtlich XRP sollte jedem klar sein, dass es immer wieder zu Kursexplosionen aber auch Talfahrten kommen kann. Des Weiteren reagiert der XRP Kurs sehr stark auf Neuigkeiten wie bspw. Zulassungen an neuen Börsen, neue Produkte oder Kooperationen.

Insgesamt haben rund 11 Krypto Börsen und Investmentfonds den Handel mit XRP eingestellt. Dies lässt eine Spekulation auf ein baldiges Ende des Gerichtsverfahrens und eine Wiederaufnahme des Handels bei Kryptobörsen zu, was für weiteren positiven Rückenwind sorgen könnte.

Für das zukünftige Geschäftsmodell von XRP sind jedenfalls die Segel gesetzt. Der XRP kann immer wieder durch negativ Neuigkeiten belastet werden, dennoch stehen die Chance langfristig gut die Segel Richtung Allzeithoch zu setzen.

Lese auch: Aktuelle Chartanalyse zu XRP