Coronavirus: Jetzt auch Bitcoin indirekt betroffen!

von | Feb 5, 2020 | News

Alle Welt spricht über den Coronavirus. Wir kennen die Nachrichten von den immer weiter ansteigenden Zahlen von Invizierten. Nun sind erste Mining-Hardware-Hersteller betroffen. Unter ihnen befindet sich auch der weltweit größte, Bitmain. Damit entsteht ein indirekter Schaden beim aktiven Wachstum des gesamten Bitcoin-Netzwerkes. Es ist zwar kein durch den Nutzer spürbarer Schaden, aber die Mining-Unternehmen leiden definitiv.

In den USA starten erste Forschungsarbeiten zum digitalen US-Dollar.

Wie genau ist der Schaden zu definieren?

Drei führende Mining-Hardware-Hersteller für Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum aus China werden die Auslieferungen von weiteren Geräten verzögern. Dabei handelt es sich um sogenannte ASIC-Miner. Diese wurden extra für das Mining von Kryptowährungen entwickelt. Dabei können jetzt viele Nutzer, die sich in den letzten Tagen ein Gerät bestellt haben, mit Lieferverzögerungen rechnen, die einige Wochen dauern könnten.

Wer ist genau von dem Coronavirus betroffen?

CoronavirusAnfang dieser Woche informierten MicroBT, Bitmain und Innosilicon ihre Kunden über ein Schreiben davon, dass die Auslieferungen wegen dem Coronavirus erstmal auf Eis gelegt sind. Dies erklärte Artem Eremin, Produktmanager des ASIC-Zwischenhändlers 3Logic auf CoinDesk. Bitmain ist der größte Mining-Hardware-Hersteller weltweit und hat 2018 einen Gewinn von mehr als einer Milliarde US-Dollar (!) erzielt.

Bitmain startete vor einigen Monaten eine 33.000 Hektar große Mining-Anlage in Texas, USA. Mehr dazu erfährst du hier!

MicroBT veröffentlichte eine Mitteilung über WeChat, in der auf eine Entscheidung der chinesischen Provinzregion Guangdong verwiesen wird. Dabei sollen die chinesischen Neujahresfeiertage um eine weitere Woche, bis zum 9. Februar verlängert werden.

So erklärte MircoBT:

Neben der Produktion werden sich auch Lieferungen, der gesamte Kundendienst, aber auch der Schriftverkehr verzögern.

Dabei wird hier klar auf Prävention von Seiten der Unternehmen und des Staates China selbst gesetzt. Da die Ausmaße des Coronaviruses noch nicht klar zu erkennnen sind, geht das Land der Mitte auf Nummer sicher und stoppt die Auslieferungen der Geräte vorerst. Allerdings ist aufgrund der unklaren Sicht ebenso nicht geklärt, wann die Auslieferungen wieder starten.

Der Coronavirus trotzdem gut für Bitcoin?

Bitcoin Münze Pfeil - CoronavirusTrotz der stoppenden Auslieferungen ist der Coronavirus vielleicht sogar gut für Bitcoin? Bitcoin ist der King unter den Kryptowährungen und wird dies anscheinend auch vorerst bleiben. Durch seine Dezentralität ist er als sicherer Hafen für Vermögenswerte zu sehen. Einmal umgewandelt und richtig aufbewahrt, kommst nur du an deine Bitcoins und keine andere zweite Person.

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Ähnlich wie bei Gold wird dem Bitcoin-Netzwerk daher bei Krisen jeglicher Art eine schützende Funktion zugesagt. In Zeiten vom Coronavirus gibt es, wenn auch erst in China, eine ernstzunehmende Bedrohung für alle Menschen. Die Flucht in Bitcoin und andere unabhängige Kryptowährungen kommt vielen sicher richtig vor. Und siehe da: Seit Bekanntwerden vom Coronavirus explodieren die Preise von dutzenden Kryptowährungen auf dem kompletten Markt fast täglich.

Auch die größte aller Kryptowährungen, der Bitcoin, hat einen Zuwachs zu verzeichnen. Daher ist zwar offensichtlich, dass das aktive Wachstum der Bitcoin-Blockchain im Hintergrund (wenn auch nur kurzzeitig) durch den Coronavirus gestört wird, allerdings zeigen sich auch bullische Tendenzen auf. Ob die steigenden Kurse mit dem Coronavirus direkt in Verbindung stehen, kann leider nicht klar gesagt werden.

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[Bildquelle: Adpic]

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