Digitaler EUro | ezb PLANT ZUKUNFT MIT KRYPTOWÄHRUNG “CBDC”

Digitaler EuroNach langer Spekulation: Die europäische Zentralbank hat ein Whitepaper zur eigenen zentralisierten digitalen Währung veröffentlicht. Wie Christine Lagarde und die EZB die Zukunft der Kryptowährung „CBDC“ (central bank digital currency) planen und was im Whitepaper steht erfährst du in diesem Artikel.

 Pressekonferenz der EZB

 Auf der Pressekonferenz der neuen Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Frau Christine Lagarde, wurde das Proof of Concept eines digitalen Zahlungsmittels innerhalb der Europäischen Union vorgestellt. Die digitale Währung soll sich gegenüber den Stablecoins durchsetzen. Mit dieser möglichen neuen Währung soll Anonymität und Transparenz im Zahlungsverkehr geschaffen werden und nebenbei noch alle Datenschutzrichtlinien des Geldwäschegesetzes eingehalten werden.

 Die Präsidentin sagte:

Versuchen wir, die Kosten zu senken? Versuchen wir, die Mittelsmänner auszuschalten? Versuchen wir, eine kostenlose Inklusivfinanzierung zu erreichen? Es gibt eine ganze Reihe von Zielen, die verfolgt werden können.

 

Der Post der Europäischen Zentralbank auf Twitter.

 Digitaler Euro | Proof of Concept veröffentlicht

 Die EZB veröffentlichte am 17.12.2019 das Proof of Concept für die digitale Zentralbankenwährung, um, wie wir glauben, dem Libra Projekt von der Facebook Company entgegenzuwirken. Die EZB-Präsidentin erwähnte dieses Projekt allerdings nicht namentlich.


Hier kommst du direkt zum Proof of Concept der EZB!


 Im Paper wird beschrieben, dass bereits ein vereinfachtes Zahlungssystem getestet wird, das zur Anwendung kommt, wenn nur geringe Transaktionen getätigt werden. Außerdem soll hierbei die Anonymität beider Parteien geschützt sein. Bei größeren Beträgen greift jedoch ein Verfahren, welches einen Identitätsnachweis erfordert und zur Terrorismusbekämpfung genutzt werden soll.

 Ein Ausschnitt aus dem veröffentlichten Dokument zum digitalen Euro:

Die fortschreitende Digitalisierung der Wirtschaft stellt eine große Herausforderung für das Ökosystem des Zahlungsverkehrs dar und erfordert ein Gleichgewicht zwischen der Ermöglichung eines gewissen Maßes an Privatsphäre im elektronischen Zahlungsverkehr und der Einhaltung von Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung (AML/CFT).


Wir haben dir das Facebook Projekt „Libra“ in diesem Artikel näher beschrieben und das Whitepaper erklärt.


Anonymität soll bestehen bleiben

Spezielle AML-Behörden erhalten dann Einsicht in die Transaktionsdetails und prüfen die Transaktionen auf die Einhaltung der Compliance-Standards.

Dazu heißt es in dem Bericht:

Der Proof of Concept zeigt, dass es möglich ist, mit der Corda-Plattform ein vereinfachtes CBDC-Zahlungssystem aufzubauen, das die Privatsphäre der Benutzer bei niederwertigen Transaktionen schützt und gleichzeitig sicherstellt, dass höherwertige Transaktionen obligatorischen AML/CFT-Kontrollen unterzogen werden.

Das Zahlungsmodell schaltet zudem Intermediäre im Transaktionsprozess ein und enthält keine Möglichkeit direkter P2P-Zahlungen. In dem Verfahren sind vier Parteien eingebunden: Die Zentralbank, zwei Vermittler und eine Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche, die jeweils durch eine Node im Corda-Netzwerk vertreten sind.


KRYPTO REGULIERUNG 2020 IN EUROPA ZERSTÖRT DIE INNOVATION? Mehr dazu im Artikel.


Einführung noch nicht Vorgesehen

Das Paper macht deutlich, dass der PoC keine Herausgabe eines CBDC durch die EZB bedeutet. Der Test soll lediglich die technische Realisierung eines Zahlungsverkehrs mit einer digitalen Zentralbankenwährung demonstriert haben:

Dieser Proof of Concept ist Teil der laufenden technischen Forschung der EZB zum CBDC und soll zu einer breiteren Diskussion über dieses Thema beitragen. Die geleistete Arbeit ist nicht auf die praktische Umsetzung ausgerichtet und impliziert keine Entscheidung, mit CBDC fortzufahren.

Fazit

Es war eine logische Konsequenz, dass die EZB in naher Zukunft einen Entwurf ihrer Pläne zu einer digitalen Währung veröffentlicht. Allerdings dachten wir nicht, dass es so schnell gehen wird. Wir sollten nicht zu euphorisch sein und denken, dass die Anonymität wirklich sichergestellt wird. Dies bleibt abzuwarten. Wir vermuten, dass die EZB durch eine zentrale Kryptowährung trotzdem ein Schlupfloch lässt, um bei Bedarf auch kleinere Zahlungen einzusehen. Dies kann bei einem zentralen System nicht ausgeschlossen werden. Es wäre nicht das erste Mal, dass Staaten ihre Stellung im System ausnutzen. Wir können nur hoffen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt, sollten aber dennoch skeptisch bleiben und gewisse Vorgehensweisen hinterfragen und nicht blind folgen.

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