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Ethereum Hack bei DeFi-Anwendung Lendf: Hacker startet Rückzahlung?

von | Apr 21, 2020 | News

Bei einem Ethereum Hack der DeFi-Anwendung LendF von dForce wurden 25 Millionen US-Dollar in Bitcoin und Ethereum gestohlen. Jetzt überweist der Hacker die gestohlenen Coins zurück. Hat er Angst davor gefasst zu werden?

Ethereum Hack bei LendF

Am 19. April 2020 kam es zu dem Hack. Es handelt sich um ein Protokoll, welches von der dForce Foundation entwickelt wird. Dabei wurden fast 100% der Einlage entwendet. Insgesamt 25 Millionen US-Dollar in Bitcoin und Ethereum.

In einem Beitrag auf Medium gab der Gründer von dForce, Mindao Yang, folgendes bekannt:

Wir haben in den letzten 24 Stunden ununterbrochen gearbeitet. Ich werde bald alle getätigten Maßnahmen der Community offenlegen. Aktuell ist es allerdings noch zu unübersichtlich und ich muss mich um dringende Angelegenheiten kümmern.

Hacker startet Rückzahlung!

Unerwartet wurden die Coins nach nicht einmal zwei Tagen nach dem Hack zurück an dForce gesendet. Diese verteilen jetzt die Coins an die Community zurück. Somit kann jeder Nutzer, der vom Verlust der Coins betroffen war, diese bald wieder sein eigen nennen.

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LendF hat dazu in Twitter folgendes gepostet:

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Die Transaktion kann jeder schwarz auf weiß in etherscan nachverfolgen. So etwas gab es selbst in der Krypto-Welt noch nicht. Doch warum hat der Hacker die gestohlenen Coins nicht behalten?

Pseudonymität und Identifikation als Problem

Mann mit Kaputze und Goldmünze - Ethereum Hack DeFi LendFEin großes Problem in der digitalen Welt ist, dass man immer Spuren hinterlässt. Auch beim Ethereum Hack der DeFi-Anwendung war dies der Fall.

Die IP-Adresse des Hackers konnte von der Empfängerbörse ermittelt werden und wurde an die Polizei weitergegeben. Zudem konnten die Ermittler herausfinden, dass ein Mac genutzt wurde. Die Bildschirmauflösung und die Systemspracheinstellung ist bekannt.

Ein weiteres Problem ist die Pseudonymität von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum. Zwar kann man mittels Coin-Mixer die Transaktionen verschleiern, allerdings ist dies mit viel Arbeit verbunden und bietet keinen 100%tigen Schutz.

Aus diesen Gründen sind die Ermittler zum Schluss gekommen, dass der Hacker aufgrund von Angst die Coins wieder zurück gesendet hat.

DeFi noch in den Kinderschuhen

DeFi steht für Decentralized Finance oder dezentralisierte Finanzen. Dabei ist die Grundidee, die klassische Finanzwelt der Banken, mit den Vorteilen der Blockchain-Technologie zu verknüpfen und in der Praxis nutzbar zu machen.

Der Ethereum Hack von LendF ist ein klares Zeichen dafür, dass die aktuelle DeFi-Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und noch weiterentwickelt werden muss und auch wird. Beim oben beschriebenen Fall haben jetzt die Entwickler eine neue Chance bekommen, indem das Kapital der Kunden zurückgezahlt wurde, weitere Hacks abzuwehren.

Auch bei Ledger kam es zu einem Hack: 1,4 Millionen XRP entwendet!

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Jonas ist Gründer des Krypto-Guru Blogs. Als angehender Bachelor of Logistics hat er ein breites Verständnis für betriebswirtschaftliche Abläufe und technische Systeme. Er möchte sein erworbenes Wissen an Neulinge weitergeben und in Dialog mit forgeschrittenen Krypto-Nutzern treten.

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[Bildquelle: Adpic]

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