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Gates Foundation und Google ermöglichen mit Ripple-App Payment-Zahlungen

von | Mai 10, 2020 | News

Obwohl die meisten Menschen auf der Welt ein eigenes Mobil-Telefon besitzen, haben viele Menschen in Entwicklungsländern immer noch keinen Zugriff auf Bankdienstleistungen. Die Melina and Bill Gates Foundation in Zusammenarbeit mit Google und dem Krypto-Unternehmen Ripple hat eine eigene Payment-App auf den Markt gebracht.

Gates Foundation und Google möchten den Entwicklungsmarkt übernehmen

Laut offiziellen Zahlen der Weltbank haben mehr als 1,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen. Bei den meisten Entwicklungsländern fehlt einfach das nötige Know-How und auch das Startkapital um eine Bankdienstleistung, wie wir sie aus Deutschland kennen, anbieten zu können.

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Daher hat die Gates Foundation mit Google sich schon 2017 zum Ziel gesetzt, diesen verlorenen Markt aufzufangen. Dabei werden die Kräfte gebündelt und somit eine gemeinsame Lösung für dieses Problem gefunden. Neben dem Gründer von Microsoft, dem größten Technologie-Unternehmen weltweit und dem Krypto-Unternehmen Ripple sind aus allen Bereichen der Finanz- und IT-Industrie sehr gute Partner zusammengekommen.

Mojaloop-App als Lösung

Die Mojaloop Open-Source-Software soll die Lösung darstellen. Bereits 2017 veröffentlicht, wurde das Protokoll immer weiter entwickelt. Den Download-Link zu der App findest du auf GitHub. Die Nutzungsgrundlage ist einfach:

Mit der Mojaloop-App soll der Landbevölkerung der Zugang zum digitalen Bezahlen per Mobiltelefon ermöglicht werden.

Handyzahlungen gegen Bargeld - Gates Foundation​Darüber hinaus gibt es eine sehr entscheidende Schnittstelle. Über diese Schnittstelle können die Nutzer der App auch auf traditionelle Finanzmärkte zugreifen. Damit kann in Entwicklungsländern ohne viel Kapital oder Know-How die Bevölkerung fast alle Vorteile des Bankensystems für sich nutzen. Die offizielle Website findest du hier.

Kosta Peric, der Vorsitzende von Mojaloop beschreibt das Projekt wie folgt:

Unsere Vision ist die einer universellen, finanziellen Eingliederung in eine Welt, in der alle Menschen jederzeit und überall den Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen haben und diese auch nutzen können. Damit können die Nutzer eine wirtschaftliche Sicherheit und eine Widerstandsfähigkeit aufbauen.

Auch die deutsche Bundesregierung investiert in Wallets. Mehr dazu findest du hier.

Ein weiteres Gründungsmitglied der Mojaloop Foundation und Leiterin der Partnerschaften für Googles Next Billion Users Initiative in Afrika, Adama Diallo, erklärt wie folgt:

Wir bei Google sind der Meinung, dass Finanzinstitute, Regierungen und Technologieunternehmen zusammenarbeiten müssen, wenn wir die Menschen in die Lage versetzen wollen, finanziell leistungsfähig zu sein. Deshalb müssen die Menschen digitales Geld verstehen, was mit dem Zugang zu ihm beginnt.

Die Melinda and Bill Gates Foundation 

In der aktuellen Zeit rund um den Corona-Virus tritt die Gates Foundation immer stärker in den Vordergrund. Aufgrund ihrer großen Investitionen in Impfungen verteilt überall auf der Welt, setzen sich der Microsoft-Gründer und seine Frau für das Wohlergehen vieler Menschen ein. Kritik zu den einzelnen Projekten bleibt nicht aus. Allerdings ist aufgrund der großen finanziellen Rücklagen ein scheitern der App fast nicht möglich.

Die Gefahr einer solchen App zur Zahlungsabwicklung ist ganz klar die Transparenz. Wenn einige wenige „Big Player“ die Daten von Milliarden von Menschen in Entwicklungsländer haben, festigt sich somit auch ihre Macht. Das Ergebnis währe eine Zentralisierung der Daten, was gegen die Grundphilosophie der Blockchain-Technologie spricht.

Viele kritisieren, dass diese Macht der Daten über den Zahlungsverkehr nicht den Konzernen, sondern der Regierung zustehen sollte. Trotzdem gilt das Projekt auch einzelnen Nutzern sehr gute Möglichkeit, um sich ein gewissen Lebensstandard in Entwicklungsländern anzueignen und damit auch auf den großen Weltmärkten handeln zu können.

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Jonas ist Gründer des Krypto-Guru Blogs. Als angehender Bachelor of Logistics hat er ein breites Verständnis für betriebswirtschaftliche Abläufe und technische Systeme. Er möchte sein erworbenes Wissen an Neulinge weitergeben und in Dialog mit forgeschrittenen Krypto-Nutzern treten.

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[Bildquelle: Adpic]

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