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Hamburg Energie testet Blockchain-Projekt zur dezentralen Energieversorgung

Hamburg Energie testet Blockchain

Das Gesprächsthema Nummer 1 ist derzeit der Klimawandel. Maßgeblich daran beteiligt ist natürlich die von Greta Thunberg entstandene „Fridays for Future“ Aktion. Hierbei gehen tausende Jugendliche auf die Straße, um der Politik zu zeigen, dass ihnen das Klima am Herzen liegt und die Politik nicht angemessen auf die Klimaziele eingeht. Ein städtischer Energiekonzern möchte überschüssigen Industriestrom wieder brauchbar machen: Hamburg Energie testet Blockchain-Projekt zur dezentralen Energieversorgung.

Der Klimawandel

Immer wieder hören wir in den Nachrichten von neuen schrecklichen Naturkatastrophen. Diese werden durch den Klimawandel immer weiter verstärkt. In Australien wüten zurzeit die stärksten Buschbrände in der Geschichte des Landes. Bei diesen verheerenden Temperaturen bleiben neben den Menschen natürlich auch die Tiere nicht verschont. Experten sorgen sich laut einem Artikel der Zeit, dass nach den Bränden hunderte Tierarten ausgestorben sein können.

Doch nicht nur für Tiere ist der Klimawandel gefährlich. Bei einer weiteren Erderwärmung steigt der Meeresspiegel, da Gletscher schmelzen. Das könnte für einige Länder wortwörtlich den Untergang bedeuten. Doch genug der Gefahren des Klimawandels, schauen wir uns an, was Hamburg Energie mit seinem Projekt genau erreichen will.

Hamburg Energie testet Blockchain-Projekt

Das Projekt läuft im Rahmen des Verbundes der Norddeutschen Energiewende (NEW). Zusammen mit weiteren Partnern wurde das NEW 4.0 Projekt entwickelt und getestet. Dies geht aus einer Pressemitteilung von Hamburg Energie.


Du möchtest wissen, was ein Blockchain eigentlich genau ist? Mehr dazu findest du hier!


Mit dem Projekt sollen die Handelsgeschäfte zwischen den Strom-Verbrauchern, vor allem in der Industrie, und den Strom-Versorgern automatisiert werden. Da die Industrie zu verschiedenen Zeiten am Tag komplett andere Energieverbräuche aufweist, ist es schwierig, den genauen Stromfluss zu ermitteln.

Hierbei ist immer ein Überschuss zu erwarten. Um diesen genauer bestimmen zu können und um die Vorlaufzeiten des Stromhandels von 30 Minuten deutlich reduzieren zu können, wird die Blockchain-Technologie angewendet. Ähnlich sieht es bei den erneuerbaren Energiequellen aus. Ein Windrad erzeugt nur Energie, wenn auch Wind weht, oder eine Solaranlage nur bei Tag, wenn die Sonne scheint. Dies sind natürliche Faktoren, bei denen uns Menschen die Hände gebunden sind, da wir diese nicht ändern können.

Das Ziel des Projektes ist es, den Überschuss der Industrie, sowie den Strom der erneuerbaren Energien, weiterverwerten zu können. Diese werden über eine Energieplattform, die dezentral auf der Blockchain läuft, zur Verfügung gestellt. Die Überschüssige Energie kann so an die Verbraucher weitergegeben werden.

Warum die Blockchain-Technologie?

Hamburg Energie testet Blockchain

Die Blockchain-Technologie bietet viele Möglichkeiten. Eine davon ist es, die Herkunft des Stroms transparent und für jede Anlage exakt nachzuweisen. Auch wenn der Strom mehrere Stationen durchläuft, ist klar ersichtlich, ob der Strom aus erneuerbaren Energien oder nicht gewonnen wurde. Diese Daten werden dezentral gespeichert, sodass auch niemand dazu in der Lage ist, diese nachträglich zu fälschen.


Auch die Telekom nutzt bereits die Blockchain-Technologie. Mehr dazu findest du hier!


Die zuständige für Innovation und Entwicklung bei Hamburg Energie ist begeistert:

Es ist toll zu sehen, dass unsere gemeinsam entwickelte Plattform im ersten Praxistest schon so ausgezeichnet funktioniert hat. Das ist das Ergebnis einer ausgezeichneten Zusammenarbeit in dieser Projektgruppe. Wir haben tolle erste Erkenntnisse aus dem Test gewinnen können.

Diese Testergebnisse werden jetzt ausgewertet und für die Weiterentwicklung des Projektes im ersten Quartal 2020 genutzt.

Fazit

Der Klimawandel ist kein erfundenes Phänomen. Der Klimawandel ist real. Um diesen langsamer fortschreiten zu lassen, sind Neuerungen in unserem jetzigen System notwendig. Mit dem Projekt NEW 4.0 startet Hamburg Energie sowie andere Partner einen Schritt in die richtige Richtung, um dies zu realisieren, indem sie durch das Projekt überschüssigen Strom weiter verwenden können.