Ray Dalio nennt Bitcoin „alternatives Geld“ – trotz 3,7 Mrd. USD Gewinnmitnahmen treibt die BTC Rally den Kurs über 120.000 $.
In Kürze
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Ray Dalio sieht Bitcoin als alternatives Geld
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Wachsende Anerkennung und Bedenken
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Gewinnmitnahmen auf Rekordniveau
Ray Dalio sieht Bitcoin als alternatives Geld
Der milliardenschwere Hedgefonds-Manager Ray Dalio bezeichnet Bitcoin zunehmend als „alternatives Geld“ und hebt hervor, dass die Kryptowährung weltweit immer mehr Akzeptanz findet. Parallel dazu verzeichnet der Markt ein neues Rekordniveau an Gewinnmitnahmen: Laut aktuellen Daten wurden inmitten der jüngsten BTC-Rally auf über 120.000 US-Dollar bereits mehr als 3,7 Milliarden US-Dollar realisiert. Dieses Zusammenspiel aus wachsender Adoption und hoher Kapitalrotation unterstreicht die Bedeutung von Bitcoin als globales Finanzinstrument.
Wachsende Anerkennung und Bedenken
In einem aktuellen Interview bezeichnete Ray Dalio Bitcoin als „alternatives Geld“ und betonte, dass seine wachsende Anerkennung als Wertaufbewahrungsmittel nicht länger ignoriert werden könne. Obwohl der Milliardär nach eigenen Angaben selbst nur eine kleine Menge BTC hält, hob er hervor, dass die Kryptowährung zentrale Eigenschaften von „hartem Geld“ erfüllt. Dazu zählt vor allem das limitierte Angebot von maximal 21 Millionen Coins.
Gleichzeitig äußerte Dalio Bedenken, ob Zentralbanken Bitcoin jemals als offizielle Reservewährung einsetzen würden. Der Bedarf an klaren Transaktionsaufzeichnungen sowie die Möglichkeit künftiger Regulierung könnten dem im Wege stehen.
Bereits zuvor hatte Dalio bullishe Kommentare abgegeben: Schon im Juni lobte er die einzigartigen Eigenschaften von BTC, die es in die Eliteklasse harter Währungsformen neben Gold und Silber aufsteigen lassen. Mit dieser Einschätzung reiht er sich in eine Reihe namhafter Investoren ein, darunter Robert Kiyosaki, der regelmäßig empfiehlt, Bitcoin, Silber und Gold zur Absicherung gegen künftige Finanzkrisen zu halten.
Der verstärkte Fokus auf alternative Anlagen hängt auch mit dem Druck auf den globalen Anleihemärkten zusammen, insbesondere durch die sinkende Nachfrage nach US-Staatsanleihen. Sowohl Kiyosaki als auch Dalio sehen im begrenzten Angebot von Bitcoin einen klaren Vorteil gegenüber Fiat-Währungen, die nach Belieben vermehrt werden können.

Gewinnmitnahmen auf Rekordniveau
Laut Daten von CryptoQuant wurden innerhalb nur eines Tages über 3,7 Milliarden US-Dollar an realisierten Gewinnen mit Bitcoin verbucht – das fünftgrößte Ereignis dieser Art im Jahr 2025. Analyst Caueconomy betonte, dass solch hohe Gewinnmitnahmen zwar kurzfristig Verkaufsdruck erzeugen können, dies jedoch nicht zwingend bedeutet, dass Kurzfrist-Trader den Markt dominieren. Vielmehr könnte es ein Signal sein, dass auch langfristige Investoren Gewinne realisieren – was gleichzeitig den Weg für weitere Kurssteigerungen offenhält.
Der Bitcoin-Kurs hat im Zuge dieser Entwicklung die Marke von 120.000 US-Dollar überschritten und damit den höchsten Stand seit Mitte August erreicht. Anleger sprechen bereits von einem „Uptober“, da BTC in den vergangenen fünf Tagen kontinuierliche Zugewinne verzeichnet hat und auf seine vorherigen Höchststände zusteuert.
Auch die Marktdaten untermauern die bullishe Stimmung: Das offene Interesse an Bitcoin-Futures kletterte auf ein Rekordniveau von 88 Milliarden US-Dollar, während Spot-ETFs starke Mittelzuflüsse verzeichnen. Hinzu kommen optimistische Prognosen von Großbanken: Citigroup sieht den Bitcoin-Kurs innerhalb der nächsten zwölf Monate bei bis zu 231.000 US-Dollar, während JPMorgan BTC im Vergleich zu Gold als unterbewertet einstuft und ein Potenzial von rund 165.000 US-Dollar prognostiziert.






