Schweizer Präsident: “Facebook-Projekt Libra ist gescheitert!”

Das Facebook-Projekt Libra hat 2019 für viele Schlagzeilen gesorgt. Der Konzern Facebook, mit mehr als einer Milliarde aktiver Nutzer täglich, möchte eine eigene Kryptowährung herausbringen. Überall auf der Welt ist Kritik zu diesem Projekt aufgekommen. Der Sitz und Start des Projektes ist in der Schweiz. Die war Anfangs sehr optimistisch gegenüber dem Libra Projekt aufgestellt. Allerdings erklärt nun ein schweizer Präsident, dass das Facebook-Projekt gescheitert sei.


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Libra Schriftzug Wolken - schweizer Präsident Libra gescheitertSchweizer Präsident erklärt Libra als gescheitert

Der schweizer Präsident bzw. genauer der Finanzminister der Schweiz, Ueli Maurer, erklärte in einem Interview mit dem SRF (Schweizer Radio und Fernsehen), dass Libra gescheitert ist. Er begründet dies folgendermaßen:

Ich glaube nicht, dass Libra in ihrer jetzigen Form eine Chance hat, weil die Zentralbanken den Währungskorb, der sie unterlegt, nicht akzeptieren werden.

Der Währungskorb hinter dem Stable Coin Libra sind verschiedene weltweit vertretene Devisen und Assets. Diese legen den Wert von Libra fest und sollen ihn relativ stabil halten, um eine gute Möglichkeit der Preisfindung auf den einzelnen Anbieterplattformen zu ermöglichen. Nun stellt sich heraus: Dazu wird es wohl nie kommen. Bereits am 12. September hat der Direktor der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma, Mark Branson, klar zum Ausdruck gebracht, dass die Regulierung von Libra nur mit Hilfe von anderen Staaten funktionieren kann. Es müsse eine weltweit einheitliche Regulierung ermöglicht werden, wobei jeder Aktzeptanzstaat mithelfen muss.

Die Schweiz mit Facebook-Projekt Libra alleingelassen

Daumen hoch runter - schweizer Präsident Libra gescheitertDie Debatte rund um Libra, eine weltweite Zulassung oder ob das Projekt vor Start schon scheitert, ist nicht neu. Schon vor einem halben Jahr, am 16. Juli 2019, sprach David Marcus vor dem US-Bankenausschuss über eine Zulassung von Libra und der benötigten Regulierung dahinter. David Marcus gehört zum Vorstand von Libra und wirbt weltweit um die Akzeptanz und Freigabe des Facebook-Projektes in anderen Ländern. Aktuell mit noch wenig Erfolg.

Russland war das erste Land, welches sich klar gegen Libra aussprach. Dort wurde das Projekt bereits am 18. Juni 2019 verboten. Aber auch andere Mitgliedstaaten Europas haben sich schon kurz nach dem Start und als die Debatte mit dem US-Bankenausschuss lief klar für ein Libra Verbot ausgesprochen. In Deutschland war man sich sehr schnell in der großen Koalition einig, dass Libra nicht zugelassen wird. Damals wurde ein mündliches Verbot ausgesprochen. Am 12. September verbietet dann auch der französische Finanzminister Bruno Le Maire das Projekt.

Libra nur der Impulsgeber für staatliche Stable Coins?

Das Facebook-Projekt Libra ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Innovation von Konzernen getrieben wird, allerdings der Staat sich seine Machtposition nicht durch solche kapitalistischen Projekte nehmen lässt. Nach der Debatte rund um eine Zulassung von Libra, wurden zeitgleich immer mehr Debatten rund um das gesamte Krypto-Ökosystem losgetreten. Plötzlich erklärt die größte Bank des Landes, die Deutsche Bank, dass Kryptowährungen das Fiat-Geldsystem bis 2030 ablösen werden. Es wird klar, dass sich jede große Institution mit Kryptowährungen genauer beschäftigt – der Staat muss mit eigenen Kryptowährungen seine Machtposition halten.

Staatliche Kryptowährungen kein Zukunftsspinnen mehr

Digitaler Euro - schweizer Präsident Libra gescheitertErst seit dem Start der Libra Debatte kam das Thema Stable Coins in den Medien immer öfters zur Sprache. Und siehe da: Anfang Dezember 2019 erklärt Frankreich, dass Experimente mit einem digitalen Euro schon im Januar 2020 starten werden. Dabei soll ein eigenes Netzwerk geschaffen werden, um Probleme auszumerzen und somit die Möglichkeit für einen funktionierenden, digitalen Euro zu schaffen. Erst vor einigen Wochen erklärt die europäische Zentralbank (EZB) dann, dass 2020 eine eigene Kryptowährung bzw. ein eigener digitaler Euro mit dem Namen “CBDC” erschaffen werden soll. Man merkt schnell, dass die Innovationsdebatte, welche rund um das Facebook-Projekt Libra losgetreten wurde, von den Staaten als Grund für die Erschaffung eines digitalen Euros genutzt wird.

Fazit – Libra trotz scheitern Wegbereiter für digitale Währungen?

Der schweizer Präsident scheint Recht zu haben, dass Libra gescheitert sei. Die staatlichen Organe weltweit, vor allem aber die Banken dahinter, wollen nicht ihre Machtposition bei der Geldschöpfung verlieren. Daher stehen wir jetzt, Ende 2019, an einem Punkt, an dem eine komplette neue staatliche Innovation erschaffen wird: Digitale, zentralbankgeführte Stable Coins. Also auch wenn das Facebook-Projekt wie der schweizer Präsident betont, “gescheitert” sei, können wir die weltweite Erschaffung von digitalen Stable Coins verfolgen und dürfen gespannt sein, was 2020 auf uns wartet.

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