Dieser Mann möchte mit solarbetriebenen Bitcoin Nodes Afrika revolutionieren

von | Jun 16, 2020 | News

Ein Mann hat es sich zur Mission gemacht, Afrika mit Bitcoin Nodes auszurüsten. Aufgrund der schlechten Stromversorgung in großen Teilen Afrikas ist dies bisher kaum möglich gewesen. Doch das soll ab jetzt kein Problem mehr sein. Der Strom, der zum Betreiben eines Nodes nötig ist, soll über Sonnenenergie gewonnen werden.

Die Bitcoin Node-Verteilung

Bitcoin ist mittlerweile über 10 Jahre alt. Daraus könnte man schließen, dass die Nodes, die zum Validieren von Transaktionen notwendig sind, sich bereits über die ganze Welt verteilt haben. Das stimmt so jedoch nicht ganz.

Der Großteil aller Bitcoin Nodes ist in Europa und den USA. Wie auf der nachfolgenden Karte zu erkennen ist, stellen die anderen Länder und Kontinente kaum Knotenpunkte für Bitcoin bereit. Das liegt natürlich an verschiedenen Aspekten, die sich beim Betreiben von Nodes ergeben.

Bitcoin Nodes

Quelle: https://explorer.acinq.co/

Bei einem Blick auf die Karte fällt Chimezie Chuta auf, dass er der einzige registrierte Lightning Node Betreiber in ganz Afrika ist. Er ist der Mann, der Bitcoin Nodes für Afrika attraktiver machen möchte, greift sich deshalb eines der Probleme und lässt es verschwinden.

Eine Lösung des Problems?

Der Afrikaner weiß von den Stromversorgungsproblemen in großen Teilen Afrikas und den damit einhergehenden Schwierigkeiten, einen Bitcoin Node zu betreiben. Aus diesem Grund erstellte er mit seiner Firma BlockSpace Technologies Africa Inc. einen Bausatz für einen Lightning Node, der solarbetrieben läuft.

Dadurch, dass die Stromkosten sowie -verfügung nun in einen unbedeutenden Bereich sinken, soll das Interesse für Afrikaner steigen, um einen Bitcoin Knoten zu betreiben. Chuta meint, dies sei die beste Chance, langfristig finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

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Das Produkt wird für 210.000 Nairi, der einheimischen Währung Nigerias, verkauft. Umgerechnet entspricht das einem Preis von etwa 541 US-Dollar. In dem Bauset, das „Spacebox“ genannt wird ist ein Mini-Computer „Raspberry Pi“ enthalten, der auf der Open-Source-Software „Raspblitz“ den Lightning Node betreibt. Zu diesem Computer gibt es eine Solar-Panel-Komponente, um diesen (unterstützend) zu betreiben.

Bitcoin in Afrika

Das Bankensystem der Afrikaner ist nicht so ausgereift wie unseres. Viele der dort ansässigen Menschen haben keinen Zugriff auf herkömmliche Bankdienstleistungen wie ein Bankkonto. 2015 veröffentlichte die Weltbank einen Bericht, in dem ersichtlich wurde, dass 350 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika ohne Bankkonto lebten.


Durch die Verbreitung von Bitcoin Nodes über ganz Afrika könnten sich die Einwohner an ein sicheres Finanzsystem ankoppeln. Bitcoin ist in Afrika, wie auch in der Rest der Welt die beliebteste Kryptowährung. Im Heimatland von Chuta, Nigeria, ist Bitcoin im Vergleich zu anderen Kryptowährungen im Google Suchvolumen am beliebtesten. 89,4 % aller Kryptowährungs-Google-Suchen waren über Bitcoin. Kenia hat das Weltweit größte Interesse in Bitcoin mit 94,7 %. Deutschland bewegt sich auf Platz 8 mit 86.9 %. Mehr Daten findest du hier.

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Jonas ist Gründer des Krypto-Guru Blogs und vollendet gerade seinen Bachelor of Science. Er gibt sein angeeignetes Wissen über Kryptowährungen und die dazugehörige Blockchain-Technologie leicht verständlich weiter.

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[Bildquelle: Adpic]

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