Vitalik Buterin: Die neue ETH 2.0 Technik verbessert alles

von | Feb 22, 2020 | Ethereum, News

Von Ethereum 2.0 hast du bestimmt schon gehört. Mitte 2020 soll es endlich soweit sein und aktiv werden. Die Internetseite CoinDesk hat diese Woche den Ethereum Gründer Vitalik Buterin zu Ethereum 2.0 interviewt. Das Video zum Interview findest du hier. Wir haben dir die wichtigsten Erkenntnisse herausgeschrieben und mit unserer Meinung gemischt.

Was steckt hinter der ETH 2.0 Technik?

ETH 2.0 ist die nächste Version der Ethereum-Blockchain, die neue Protokollentwürfe wie Proof-of-Stake (PoS) und Sharding umfasst. Im Dezember letzten Jahres veröffentlichte Buterin einen Blog-Beitrag über Möglichkeiten, die Einführung von ETH 2.0 zu beschleunigen, an dem seit Jahren gearbeitet wird.

PoS-Konsens-Algorithmen belohnen Investoren, die in Kryptowährungen investieren, wenn sie die Währung des eigenen Netzwerkes halten. Das Halten der Währung validiert Blockchain-Transaktionen und schützt das Netzwerk selbst. Deshalb gibt es hierfür Belohnungen.

Was ist Sharding?

Schauen wir uns die großen Kryptowährungen an. Viele dieser haben ein gravierendes Problem. Die Skalierbarkeit ist begrenzt und umfangreiche Blockchains werden zunehmend weniger performant. Dies ist eine Bremse für das gesamte Netzwerk und sorgt dafür, dass Lastspitzen kaum auszugleichen sind.

Durch Sharding soll dieses Problem gelöst werden. Es macht möglich, dass eine Blockchain in mehrere kleine Teile gespalten werden kann und erst dann verteilt wird.

In der Regel basiert eine Kryptowährung mit Distributed Ledger Technologie darauf, dass jeder Teilnehmer eine vollständige und möglichst aktuelle Kopie des Ledgers bspw. Blockchain erhält. Ergebnis daraus, das System ist so gut wie nicht manipulierbar, denn jeder Teilnehmer weiß darüber Bescheid, wie die Historie der Kryptowährung aussieht.

Dies führt dazu, dass die Transaktionen langsamer werden, wenn eine Kryptowährung beliebter wird und viele Transaktionen verbucht werden. Bitcoin und Ethereum haben beide das Problem, dass die Skalierbarkeit des Systems stark begrenzt ist und viele Transaktionen stattfinden.

Da ein Teilnehmer jeweils die gesamte Kopie der Blockchain besitzt, sind die Bearbeitungszeiten für neue Transaktionen entsprechend langsam und es sind netzwerkweit nur wenige Transaktionen pro Sekunde möglich. Sharding bietet die Chance, die endlos weiter wachsenden Blockchains in leichter zu verarbeitende Fragmente zu zerteilen.

Details des Interviews zur ETH 2.0 Technik

Im Dezember beschrieb Buterin in seinem Blogbeitrag „Stateless Clients“, eine Methode, die die Art und Weise verändert, wie Kontostände, Vertragscodes und andere Informationen im Netzwerk gespeichert werden.

Stateless Clients arbeiten, indem sie die Existenz und Gültigkeit dieser Daten mathematisch beweisen, ohne alle Daten selbst zu speichern. Mit anderen Worten, die ETH 2.0-Blockchain wäre leichter zu bedienen.

Die Clients führen im Grunde genommen die gleiche Überprüfung durch, die sie normalerweise durchführen würden, nur dass sie den Zustand nicht speichern.

Es schnappt sich einfach den Zustand in Echtzeit und verifiziert ihn mit Hilfe des Merkle-Beweises des Kundens.

so Buterin gegenüber CoinDesk.

ETH 2.0 bereits im Sommer?

Die Hauptentwickler des Projekts haben vor kurzem die Pläne des Projektes angekündigt, ETH 2.0 bereits in diesem Sommer einzuführen. Die ersten Belastungsproben sind bereits geschafft und laut BTC-ECHO schielt Ethereum bereits auf die Phase 0. Dieser Start würde die Phase 0 und die Beacon Chain, die erste Komponente zum Aufbau der neuen PoS-Blockchain, umfassen.

Als Teil des Übergangs vom derzeitigen Proof-of-Work (PoW)-Netzwerk, bekannt als Eth 1.x, haben Buterin und die Ethereum Foundation vorgeschlagen, das derzeitige Netzwerk auf dem Skelett von ETH 2.0 zu betreiben, bis dieses vollständig aufgebaut ist.

Letztendlich wird Eth 1.x im Grunde genommen als eine riesige Quittung für Transaktionen aus der Zeit vor 2.0 existieren.

Sie können diesen Zustand [Eth 1.x] kopieren und innerhalb einer anderen Proof-of-Stake-Chain betreiben

Der Kontostand und alle Anwendungen laufen so weiter, wie sie sind, aber die Proof-of-Work-Chain, so wie sie existiert, wäre dann weg. Und es gäbe nicht einmal mehr zwei getrennte Ketten: Eth 1.x-Transaktionen und Eth 2.0 würden alle im selben Block liegen.

 

 

Dies führte Vitalik Buterin ebenfalls im Interview aus.

Was denkst du über ETH 2.0? Lass es uns wissen.

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David ist Gründer des Krypto-Guru Blogs und Certified Senior Business Specialist (CCI). Er hält dich über die Geschehnisse in der Krypto-Welt auf dem Laufenden und hilft Krypto-Interessierten, sich in der Welt der Blockchain und digitalen Währungen besser zurechtzufinden.
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