EZB-Präsidentin Christine Lagarde bestätigt, dass Bitcoin nicht Teil der EU-Reserven sein wird und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich Liquidität, Sicherheit und Legalität.

In Kürze

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  • EZB-Präsidentin zuversichtlich das Bitcoin nicht Teil der EZB-Reserven wird
  • Tschechische Nationalbank genehmigt Vorschlag für Bitcoin-Reserven
  • Bitcoin-Reserve: US-Gesetzgeber diskutieren Strategie

EZB-Präsidentin zuversichtlich das Bitcoin nicht Teil der EZB-Reserven wird

Auf einer Pressekonferenz hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Möglichkeit zurückgewiesen, dass Bitcoin Teil der Reserven einer Zentralbank der Eurozone werden könnte. Sie betonte, dass die Reserven liquide und frei von Bedenken hinsichtlich illegaler Aktivitäten sein müssten.

Lagarde sagte:

Im EZB-Rat und höchstwahrscheinlich auch im Erweiterten Rat herrscht die Meinung, dass die Reserven liquide sein müssen, dass sie sicher sein müssen, dass sie nicht unter dem Verdacht der Geldwäsche oder anderer krimineller Aktivitäten stehen dürfen. Daher bin ich zuversichtlich, dass Bitcoin nicht in die Reserven einer der Zentralbanken des Generalrats aufgenommen wird.

Ihre Äußerungen waren eine Reaktion auf Diskussionen in der Tschechischen Republik, wo die Zentralbank des Landes einem Vorschlag zugestimmt hat, Investitionen in Bitcoin als Reservewährung in Betracht zu ziehen.

Tschechische Nationalbank genehmigt Vorschlag für Bitcoin-Reserven

Die Tschechische Nationalbank (CNB) hat einen Schritt in Richtung der Einführung von Bitcoin gemacht, indem sie einen Vorschlag zur Bewertung des Potenzials der Aufnahme von Bitcoin in ihre Währungsreserven genehmigt hat. Der Gouverneur der CNB, Aleš Michl, hatte zuvor vorgeschlagen, im Rahmen einer Diversifizierungsstrategie bis zu 5% der Reserven der Bank in Höhe von 140 Milliarden Euro in Bitcoin zu investieren.

Während die tschechische Regierung Bedenken hinsichtlich der Volatilität von Bitcoin geäußert hat, bleibt die CNB in ihrer Entscheidungsfindung unabhängig. Finanzminister Zbyněk Stanjura erkannte die Autorität der Bank an, wiederholte aber, dass Bitcoin aufgrund seiner Preisschwankungen als Reservewährung ungeeignet sein könnte.

EZB-Präsidentin

Bitcoin-Reserve: US-Gesetzgeber diskutieren Strategie

Im Gegensatz zur Haltung von EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat der texanische Vizegouverneur Dan Patrick angekündigt, eine Bitcoin-Reserve für den Bundesstaat Texas einzurichten. Inzwischen gewinnt das Konzept einer strategischen Bitcoin-Reserve in den USA wieder an Aufmerksamkeit. Während sich die Tschechische Republik auf die Einführung einer Bitcoin-Reserve zubewegt, hat Senatorin Cynthia Lummis die US-Regierung zu entschlossenem Handeln aufgefordert.

In der Schweiz haben Befürworter von Kryptowährungen eine Initiative für die Schweizerische Nationalbank gestartet, Bitcoin zu halten, aber die Bank hat Zweifel an der Durchführbarkeit geäußert. In ähnlicher Weise haben Beamte der südafrikanischen Zentralbank das Konzept einer Bitcoin-Reserve kritisiert.

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