Am 13. Februar trafen sich Nayib Bukele und Michael Saylor im Präsidentenpalast von El Salvador, um über Bitcoin zu sprechen. Hintergrund des Treffens sind die kürzlich geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen: Während Bitcoin weiterhin als freiwilliges Zahlungsmittel anerkannt bleibt, ist die Nutzung zur Steuerzahlung nun ausgeschlossen – eine Anpassung, die im Einklang mit den Vorgaben des IWF für ein milliardenschweres Kreditabkommen steht.
In Kürze
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Nayib Bukele & Michael Saylor: Ein Treffen unter Bitcoin-Befürwortern
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Bitcoin-Bestände wachsen weiter
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Anpassungen der Bitcoin-Gesetzgebung sorgen für Diskussionen
Nayib Bukele & Michael Saylor: Ein Treffen unter Bitcoin-Befürwortern
El Salvadors Präsident Nayib Bukele empfing am Donnerstag den Unternehmer und Bitcoin-Strategen Michael Saylor im Casa Presidencial, dem Präsidentenpalast des Landes. Wie die Nationale Bitcoin-Behörde (ONBTC) mitteilte, stand Bitcoin im Mittelpunkt ihres Gesprächs. Nayib Bukele veröffentlichte am 13. Februar auf X (ehemals Twitter) ein Foto, das ihn gemeinsam mit Saylor bei einem Abendessen im Präsidentenpalast zeigt.
Bitcoin-Bestände wachsen weiter
Zeitgleich mit dem Treffen erweiterte El Salvador seine Bitcoin-Reserven um eine weitere Einheit und hält nun insgesamt 6.077 BTC im Wert von rund 590 Millionen US-Dollar, wie aus Daten von Arkham Intelligence hervorgeht. Die tägliche Bitcoin-Kaufstrategie des Landes wird damit konsequent fortgesetzt. Auch Saylors Unternehmen, MicroStrategy, verstärkt seine Bitcoin-Bestände: Erst vergangene Woche stockte das Unternehmen um 7.633 BTC auf und hält nun insgesamt 478.740 BTC im Wert von etwa 46 Milliarden US-Dollar.
Am Freitag veröffentlichte die ONBTC weitere Bilder des Treffens, hielt sich jedoch mit Details über die Gesprächsinhalte zurück. Das Treffen fand vor dem Hintergrund aktueller regulatorischer Änderungen statt: El Salvador, das Bitcoin 2021 als offizielles Zahlungsmittel eingeführt hatte, passte kürzlich seine Gesetze an, um den Bedingungen eines 1,4-Milliarden-Dollar-Kredits des Internationalen Währungsfonds zu entsprechen.

Anpassungen der Bitcoin-Gesetzgebung sorgen für Diskussionen
„Die Bitcoin-Situation in El Salvador ist komplex, und es gibt noch viele offene Fragen“, schrieb der Bitcoin-Experte Samson Mow kürzlich auf X. Er bezeichnete die aktuelle Lage als eine „Glas-halb-voll“-Situation. Eine der neuen Gesetzesänderungen betrifft die staatliche Nutzung von Bitcoin: Die Zahlung von Steuern und Verwaltungsgebühren mit BTC ist nun ausgeschlossen, und der Staat darf Bitcoin nicht direkt verwalten oder nutzen. Zudem wurde Artikel 8 der Bitcoin-Gesetzgebung geändert, wodurch die staatliche Verpflichtung, Bitcoin-Transaktionen zu ermöglichen, entfällt. Dies könnte langfristig auch Auswirkungen auf Chivo, die staatlich unterstützte Bitcoin-Wallet, haben.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) stand El Salvadors Bitcoin-Adoption von Beginn an kritisch gegenüber und warnte wiederholt vor Risiken für die finanzielle Stabilität des Landes. Das jüngste Kreditabkommen mit dem IWF erfordert eine Reduzierung staatlicher Bitcoin-Aktivitäten, was sich nun in den neuen gesetzlichen Anpassungen widerspiegelt.





