Strive hat im Rahmen seiner Bitcoin Treasury Käufe zwischen dem 17. und 21. August 2026 weitere 1.110 Bitcoin für 81,5 Mio. US-Dollar erworben und hält nun 21.356 BTC. Damit rücken die Amerikaner laut BitcoinTreasuries-Daten auf Platz sieben der größten börsennotierten Bitcoin-Halter vor.

Strive wird siebter Bitcoin-Halter unter Public Companies

Strive hat gestern, am 24. August 2026, im Rahmen seiner Bitcoin Treasury Käufe die Beschaffung von insgesamt weiteren 1.110 Bitcoin für 81,5 Mio. US-Dollar gemeldet und den Gesamtbestand auf 21.356 BTC erhöht. Nach Daten von BitcoinTreasuries reicht das für Platz sieben unter den börsennotierten Bitcoin-Haltern weltweit. Die Käufe erfolgten zwischen dem 17. und 21. August zu einem Durchschnittspreis von rund 73.409 US-Dollar je Bitcoin.

Zuvor lag der Bestand des Unternehmens bei 20.246 BTC. Die Bitcoin Treasury Käufe von Strive laufen seit der Fusion mit Asset Entities im Frühjahr 2026 nahezu ununterbrochen. Erst im Sommer hatte das Unternehmen mit einem Zukauf von 7.525 BTC die Marke von 16.000 BTC überschritten und damit Galaxy Digital in der Rangliste überholt.

1.110 Bitcoin für 81,5 Millionen Dollar gekauft

Finanziert wurden die Bitcoin Treasury Käufe unter anderem über die Ausgabe sogenannter SATA-Vorzugsaktien zu je 80 US-Dollar, ein Instrument, das Strive bereits mehrfach für frühere Zukäufe genutzt hat. Die liquiden Mittel des Unternehmens stiegen im selben Zeitraum um 17,1 Mio. auf 171,9 Mio. US-Dollar. Die vollständigen Details zur Transaktion liegen im aktuellen 8-K-Bericht bei der US-Börsenaufsicht vor.

Parallel wuchs die Zahl der ausstehenden Class-A-Aktien um 3.646.300 auf 79.890.888 Stück. Ein Teil der Käufe wurde damit über neu ausgegebene Anteile finanziert, nicht ausschließlich über bestehende Barmittel. Konkurrenten wie Strategy, Metaplanet und Capital B verfolgen mittlerweile mit eigenen Aktienemissionen dieselbe Strategie einer bilanzierten Bitcoin-Akkumulation.

Unternehmens-Akkumulation setzt neuen Rekord

Die Corporate Bitcoin Akkumulation über Aktienmarkt-Finanzierung ist inzwischen ein etabliertes Muster mehrerer börsennotierter Unternehmen, nicht mehr auf einen einzelnen Vorreiter beschränkt. Jeder neue Rekordbestand verschiebt zugleich die Frage, wer wie viel von der fest begrenzten Bitcoin-Menge kontrolliert.

Für Sparer bleibt der Unterschied entscheidend: Aktienkapital lässt sich beliebig neu ausgeben, die Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin dagegen nicht. Je mehr Unternehmen wie Strive dauerhaft in Bitcoin statt in Bargeld halten, desto knapper wird das verfügbare Angebot für alle anderen Käufer.

Offen bleibt, wie lange Strive das Tempo seiner Bitcoin Treasury Käufe über weitere Aktienausgaben durchhalten kann. Der nächste Quartalsbericht wird zeigen, ob die Finanzierung über SATA-Vorzugsaktien tragfähig bleibt.

Wir berichteten über den vorangegangenen Ausbau der Bitcoin-Reserven von Strive.

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