Die Bitcoin Unternehmensreserven von Strive wuchsen am 21. September 2026 um 1.355 BTC auf insgesamt 26.355 Bitcoin. Bis Jahresende visiert das Unternehmen den zweiten Platz unter den größten börsennotierten Bitcoin-Haltern an.
Strive beschleunigt Bitcoin-Ankäufe
Strive hat seine Bitcoin Unternehmensreserven laut einer Mitteilung vom 21. September 2026 um 1.355 BTC erweitert. Zwischen dem 14. und 18. September kaufte das Unternehmen die Coins für rund 107,7 Mio. US-Dollar, durchschnittlich 79.475 US-Dollar je Bitcoin. Der Gesamtbestand liegt damit bei 26.355 BTC im Wert von mehr als 2,25 Mrd. US-Dollar. Strive ist aus der Fusion mit der vormals börsennotierten Asset Entities im Frühjahr 2026 hervorgegangen und verfolgt seither eine reine Bitcoin-Treasury-Strategie.
Strive bleibt der fünftgrößte börsennotierte Bitcoin-Halter hinter Strategy, Twenty One, Metaplanet und Mara. Erst Ende August hatte das Unternehmen mit 23.156 BTC den fünften Platz gesichert, seither wuchsen die Bitcoin Unternehmensreserven um rund 3.200 BTC weiter.
Unternehmensreserven wandern zu Bitcoin
Finanziert werden die Käufe wie zuvor über die Ausgabe von SATA-Vorzugsaktien, über die Strive frisches Kapital gezielt in Bitcoin umschichtet. Laut der SEC-Meldung vom 21. September 2026 bestätigte das Unternehmen den Kauf im Rahmen eines Form-8-K-Berichts.
Mit vierzehn verbleibenden Wochen im Jahr 2026 müsste Strive im Schnitt rund 1.226 BTC pro Woche zukaufen, um Mara mit aktuell 35.577 BTC beim zweiten Platz einzuholen. Zum Vergleich: Die vorherige Tranche Ende August summierte sich auf 1.800 BTC innerhalb einer Woche, das aktuelle Tempo liegt leicht darunter. Hält es dennoch an, wäre das nach Berechnungen von Marktbeobachtern frühestens Mitte bis Ende November möglich. Die Investmentbank TD Cowen erhöhte ihr Kursziel für die ASST-Aktie von 32 auf 44 US-Dollar und begründete den Schritt auch mit dem wachsenden Bitcoin-Bestand je voll verwässerter Aktie.
Bitcoin als Absicherung vor Geldvermehrung
Der Wettlauf um die vorderen Plätze zeigt vor allem, wie viel Kapital derzeit aus Bargeldreserven in ein Gut mit fester Obergrenze fließt. Anders als Zentralbankgeld lässt sich Bitcoin nicht per Beschluss vermehren, sein Angebot bleibt auf 21 Mio. Einheiten begrenzt. Als Bitcoin Fiat-Absicherung gegen schleichende Geldmengenausweitung gewinnt diese Eigenschaft für Bilanzreserven an Gewicht. Konzentriert auf wenige Firmen wie Strategy, Twenty One, Metaplanet und Mara wächst zugleich die Aufmerksamkeit für das Gegenparteirisiko einer Verwahrung außerhalb der eigenen Kontrolle.
Offiziell bestätigt ist bislang nur der aktuelle Bestand von 26.355 BTC, das Ziel Platz zwei bleibt eine Ankündigung ohne Garantie. Fest steht, dass die Bitcoin Unternehmensreserven großer Börsenfirmen 2026 schneller wachsen als in den Vorjahren.
Wir berichteten über die vorherige Bitcoin-Akkumulation von Strive Ende August.





