WhiteBIT hat das Lightning Network angebunden, Kunden können Bitcoin darüber ein- und auszahlen. Bitcoin Auszahlungen sollen dadurch schneller und günstiger werden.
WhiteBIT öffnet Ein- und Auszahlungen über Lightning Network
Die Handelsplattform WhiteBIT hat das Lightning Network angebunden, wie Bitcoin Magazine meldet. Kunden können damit Bitcoin einzahlen und auszahlen. Die Börse sitzt nach Angaben des Magazins in der Schweiz.
Das Lightning Network ist eine zweite Ebene über der Bitcoin-Blockchain. Zahlungen laufen über Kanäle zwischen Teilnehmern und werden erst gebündelt auf der Hauptkette abgerechnet. Das senkt die Gebühren und verkürzt die Wartezeit auf Sekunden. Bitcoin Auszahlungen über die Hauptkette müssen dagegen auf Bestätigungen in Blöcken warten.
Zu Gebühren, Limits und Starttermin macht die vorliegende Meldung keine Angaben. Diese Punkte sind offen.
Schweizer Handelsplatz bindet Lightning Network an
Für eine Börse bedeutet die Anbindung technischen Aufwand. Sie betreibt einen Lightning-Knoten, hält Liquidität in Kanälen vor und muss Zahlungen zuverlässig weiterleiten. Das Prinzip der Zahlungskanäle beschreibt das Lightning-Whitepaper von 2016, Kanäle sind darin ohne Vertrauen in die Gegenpartei abgesichert.
Wichtig ist die Unterscheidung: Eine Anbindung ist Infrastruktur, noch keine Adoption. Sie sagt nichts darüber, wie viele Kunden den Weg tatsächlich nutzen.
Die Quelle ist als gelb eingestuft. Eine Bestätigung durch WhiteBIT selbst liegt in der Meldung nicht vor. Ebenso ist unbestätigt, ob alle Kundengruppen und Länder Zugriff haben.
Bitcoin Auszahlungen über Lightning Network für Kunden
Für Kunden zählt vor allem der Weg vom Handelsplatz in die eigene Wallet. Bitcoin Auszahlungen über das Lightning Network kommen nach Angaben des Berichts schneller an und kosten weniger als Überweisungen auf der Hauptkette. Das gilt besonders bei kleinen Beträgen, bei denen feste Netzwerkgebühren stärker ins Gewicht fallen.
Einschränkungen bleiben. Empfänger brauchen eine Lightning-fähige Wallet, und Zahlungen können an fehlender Kanal-Liquidität scheitern. Größere Beträge laufen weiterhin oft besser über die Hauptkette.
Wer Bitcoin schneller von der Börse abzieht, verkürzt die Zeit, in der Guthaben als Forderung gegenüber einem Verwahrer besteht. Das Gegenparteirisiko endet erst mit der Auszahlung auf eigene Schlüssel.
Ob Kunden das Angebot annehmen, zeigt sich erst an den tatsächlichen Auszahlungsvolumen. Dazu liegen bislang keine Zahlen vor.
Wir berichteten über den Ausbau des Lightning Network als Zahlungsschicht.





