Der Strive Bitcoin Kauf vom 17. bis 23. Oktober umfasst 6.182 BTC für 511,4 Mio. US-Dollar. Der Bestand steigt auf 43.000 BTC.
Strive Bitcoin Kauf erhöht Bestand auf 43.000 BTC
Das börsennotierte Unternehmen Strive (Ticker ASST) hat am 26. Oktober 2026 einen neuen Strive Bitcoin Kauf gemeldet: 6.182 BTC für 511,4 Mio. US-Dollar. Die Käufe erfolgten zwischen dem 17. und 23. Oktober. Der Gesamtbestand steigt damit auf 43.000 BTC.
Noch am 20. Oktober hatte Strive 36.818 BTC ausgewiesen, Ende September waren es 26.355 BTC. Innerhalb von rund fünf Wochen wuchs die Reserve damit um gut 60 Prozent. Der Wochenkauf allein entspricht rund 14 Prozent des neuen Gesamtbestands.
Kaufpreis von 82.732 US-Dollar je Bitcoin
Im Schnitt zahlte Strive 82.732 US-Dollar je Bitcoin. Die Zahlen stammen aus dem SEC-Filing vom 26. Oktober. Einen durchschnittlichen Einstandspreis für den gesamten Bestand nennen die veröffentlichten Angaben nicht.
Der Strive Bitcoin Kauf wurde ausschließlich über Eigenkapital finanziert, also über Stamm- und Vorzugsaktien. Der Börsengang der Vorzugsaktie SATS brachte brutto 630 Mio. US-Dollar ein. Zusätzlich reichte Strive ein neues Aktienausgabeprogramm über 1 Mrd. US-Dollar für SATS ein (ATM, Verkauf neuer Aktien laufend über die Börse). Ein ATM über 500 Mio. US-Dollar für die Vorzugsaktie SATA besteht seit Dezember 2025. Schulden nahm Strive nicht auf.
Zum Vergleich: Strategy hält als größter börsennotierter Halter 848.517 BTC. Der Bitcoin Bestand des Unternehmens Strive entspricht damit rund 5 Prozent der Strategy-Reserve.
Verwahrung und Kontrolle großer Bitcoin-Bestände
Zum Durchschnittspreis der jüngsten Käufe gerechnet hält Strive Bitcoin im Wert von rund 3,6 Mrd. US-Dollar. Wo die Coins liegen und wer die privaten Schlüssel kontrolliert, geht aus den veröffentlichten Angaben nicht hervor. Bestände dieser Größe liegen bei Treasury-Unternehmen meist bei institutionellen Verwahrern, also spezialisierten Drittanbietern.
Aktionäre tragen damit zwei Gegenparteirisiken: das des Unternehmens und das des Verwahrers. Neue Aktien verwässern zudem bestehende Anteile, wenn der Bitcoin-Zuwachs je Aktie nicht mithält. Die Dividenden der Vorzugsaktien SATA und SATS werden vor den Stammaktionären bedient.
Der Kauf zeigt, wie schnell sich ein Unternehmensbestand über den Kapitalmarkt aufbauen lässt, solange Anleger neue Vorzugsaktien abnehmen. Offen bleibt, wie lange diese Nachfrage trägt und ob das neue ATM über 1 Mrd. US-Dollar ausgeschöpft wird.
Aktien kann Strive nach Bedarf neu ausgeben, die gekauften Coins nicht: Ihre Gesamtmenge bleibt auf 21 Mio. begrenzt.
Wir berichteten über die Pläne für eine neue Vorzugsaktienklasse.





