Ein einwöchiger Wettbewerb hat die geschätzten Kosten für Bitcoin Quantensicherheit von 320 auf 66 US-Dollar gesenkt, ein Rückgang um 79 Prozent. Zahlreiche Teilnehmer nutzten dafür KI-gestützte Programmierwerkzeuge.

KI-Algorithmus revolutioniert Bitcoin Quantensicherheit Kosten

Ein einwöchiger Wettbewerb rund um Bitcoin Quantensicherheit hat die geschätzten Kosten für eine quantensichere Transaktion bis zum 23. September 2026 von 320 auf 66 US-Dollar gedrückt. Das entspricht einem Rückgang um 79 Prozent. Ausgerichtet hatten ihn das Unternehmen StarkWare gemeinsam mit Yukon Research und Eigen Labs. Zahlreiche Teilnehmer setzten dabei auf KI-gestützte Programmierwerkzeuge, um den zugrunde liegenden Suchcode zu beschleunigen.

Grundlage war eine reale Transaktion, die StarkWare bereits im August 2026 im Bitcoin-Mainnet hatte bestätigen lassen. Diese erste quantensichere Übertragung benötigte nach ersten Schätzungen rund 3.100 GPU-Stunden auf etwa 100 Grafikprozessoren und verursachte die anfänglichen 320 US-Dollar an Rechenkosten. Ein Softfork oder eine Änderung des Bitcoin-Protokolls war dafür nicht nötig.

Quantensichere Bitcoin-Transaktionen: Kosten um 79 Prozent gesenkt

StarkWare öffnete den Quellcode danach für einen offenen Wettbewerb: Teilnehmer sollten den Suchalgorithmus so umschreiben, dass er mögliche Lösungen schneller durchsucht. Der Ausgangscode prüfte auf der Referenz-Grafikkarte rund 146 Mio. Kandidaten pro Sekunde. Bis zum 23. September erreichte der führende Beitrag rund 881 Mio. Kandidaten pro Sekunde, fast das Sechsfache der ursprünglichen Suchgeschwindigkeit.

62 akzeptierte Verbesserungen drückten die geschätzten Vorbereitungskosten auf eine Spanne zwischen 66 und 67 US-Dollar. Die Bitcoin Transaktionskosten für das quantensichere Verfahren rückten damit erstmals in die Nähe gewöhnlicher On-Chain-Zahlungen. StarkWare hatte die zugrunde liegende erste quantensichere Bitcoin-Transaktion bereits im August dokumentiert.

Bitcoin Quantensicherheit plötzlich bezahlbar

Die neuen Zahlen bleiben vorerst eine Schätzung aus Benchmark-Tests. Der optimierte Code hat bislang keine weitere reale Transaktion im Bitcoin-Mainnet vorbereitet. Dabei stammen die Effizienzgewinne aus Messungen auf einer Referenz-Grafikkarte, nicht aus einem zweiten bestätigten Vorgang im Netzwerk.

Für die Debatte um Bitcoin Quantensicherheit ist der Fortschritt dennoch relevant: Sinkende Kosten machen ein hashbasiertes Verfahren wie Quantum Safe Bitcoin praxistauglicher, ohne dass Nutzer auf zentrale Verwahrer angewiesen wären. Wer die eigenen Schlüssel selbst hält, bleibt damit auch bei künftigen Protokoll-Anpassungen unabhängig von Dritten.

Der Wettbewerb zeigt, dass ein offener, vergleichender Ansatz technische Hürden schneller senkt als geschlossene Entwicklung allein. Ob sich die Kostensenkung in einer zweiten realen Transaktion bestätigt, ist offen.

Bis dahin bleibt Quantum Safe Bitcoin ein optionales, nicht verpflichtendes Verfahren ohne Softfork-Zwang. Wir berichteten über die erste quantensichere Bitcoin-Transaktion von StarkWare im August.

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