Fidelity Digital Assets sagte, dass Pensionsfonds mit dem Aufkommen von regulierten Produkten wie Bitcoin-Spot-ETFs begonnen haben, sich in Kryptowährungen zu engagieren.

In Kürze

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  • Traditioneller Finanzsektor ist an Krypto interessiert

  • Family Offices wollen in Kryptowährungen investieren

  • Pensionsfonds entwickeln Interesse an Kryptowährungen

Traditioneller Finanzsektor ist an Krypto interessiert

Der jüngste Bericht von Fidelity Digital Assets zeigt, dass Pensionspläne die Idee von Investitionen in Krypto-Assets begrüßen. Bei einer Veranstaltung in London sagte Manuel Nordeste, Vice President von Fidelity Digital Assets, dass leistungsorientierte Pensionspläne und andere Pensionsfonds gerade damit beginnen, Krypto-Investitionen mit ihren Anlageausschüssen zu diskutieren.

Pensionsfonds

Family Offices wollen in Kryptowährungen investieren

Nordeste stellte fest, dass kleinere, aber versierte Anleger wie Family Offices und vermögende Privatpersonen eine größere Bereitschaft zeigen, in Kryptowährungen zu investieren. Er blickte auf die Anfänge der 2018 gegründeten Fidelity Digital Assets zurück und wies auf das anfängliche Interesse von Family Offices, spezialisierten Vermögensverwaltern, Hedgefonds und später auch größeren Blue-Chip-Hedgefonds hin.

Fidelity Digital Assets führte eine Umfrage auf dem breiteren Markt durch, die ergab, dass 80 Prozent der vermögenden Privatpersonen eine positive Einstellung zu Krypto haben, verglichen mit 23 Prozent der Pensionspläne. Darüber hinaus haben 48 Prozent dieser Privatpersonen in digitale Vermögenswerte investiert, während nur 7 Prozent der Pensionspläne in Kryptowährungen investiert haben.

Nordeste wies darauf hin, dass kleinere Unternehmen oft agiler und risikofreudiger seien, da sie keine strikten Anlagemandate hätten oder über Mandate verfügten, die leicht zu kontrollieren seien. Andererseits benötigen Pensionsfonds viel Zeit und müssen an einem bestimmten Ort sein, um auf dem Markt präsent zu sein.

Pensionsfonds verfolgen in der Regel konservative Strategien, bei denen der Schutz der Ersparnisse künftiger Rentner im Vordergrund steht. Dieser vorsichtige Ansatz resultiert aus der Besorgnis über die Risiken, die mit neuen und stark schwankenden Vermögenswerten verbunden sind, die sich derzeit in einem unsicheren Umfeld befinden.

Pensionsfonds entwickeln Interesse an Kryptowährungen

Mit dem Aufkommen regulierter Produkte wie Bitcoin-Spot-ETFs haben Pensionsfonds langsam begonnen, ihr Engagement in Kryptowährungen zu erhöhen. Am Donnerstag gab Fidelitys Konkurrent BlackRock bekannt, dass er erwartet, dass Institutionen, einschließlich Pensionsfonds, über börsengehandelte Fonds (ETFs) in den Bitcoin-Spotmarkt einsteigen werden.

Diese ETFs, die im Januar von der US-Börsenaufsicht genehmigt wurden, bieten einen leichteren Zugang zu Bitcoin als traditionelle Kryptowährungsbörsen. Sowohl BlackRock als auch Fidelity bieten Bitcoin-Spot-ETFs an, die institutionellen Anlegern den Einstieg erleichtern.

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