Robert Kiyosaki, Investor und Autor des Bestsellers „Rich Dad Poor Dad“, prognostiziert, dass Bitcoin bald die 100.000-Dollar-Marke knackt, und beleuchtet die Auswirkungen auf Durchschnittsinvestoren.
In Kürze
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Robert Kiyosakis Warnung: Bitcoin als Spiel der Reichen?
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Kiyosaki: KI sieht Bitcoin bei 500.000 Dollar bis 2025
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MicroStrategy: Genialer Plan oder riskantes Spiel?
Robert Kiyosakis Warnung: Bitcoin als Spiel der Reichen?
Robert Kiyosaki, bekannt als Autor von Rich Dad Poor Dad, betonte in einem ausführlichen Beitrag auf X erneut seine Favoriten unter den Anlagen: Gold, Silber und Bitcoin. Diese Werte kaufe er immer wieder, da er überzeugt ist, dass das Sparen in Fiat-Währungen langfristig zum Verlust führt. „Bargeld ist Müll“, zitiert er aus seinem Bestseller und erklärt, warum „die Reichen immer reicher werden“.
Er ist überzeugt, dass Bitcoin schon bald die 100.000-Dollar-Marke überschreiten wird. Doch was bedeutet das für die weniger wohlhabenden Schichten? Laut Kiyosaki könnte es für die Armen und die Mittelschicht nahezu unmöglich werden, den finanziellen Rückstand aufzuholen. Sobald der Bitcoin-Preis weiter steigt, werde die Kryptowährung fast ausschließlich für Großkonzerne, Banken und Staatsfonds erschwinglich sein.
Kiyosaki: KI sieht Bitcoin bei 500.000 Dollar bis 2025
Der Bestsellerautor von Rich Dad Poor Dad, Robert Kiyosaki, prognostiziert, dass Bitcoin bis 2025 einen Wert von 500.000 Dollar erreichen könnte. Diese Einschätzung basiert auf Erkenntnissen, die er durch den Einsatz von KI gewonnen hat. Bereits zuvor äußerte Kiyosaki ähnliche Vorhersagen und erklärte, dass er bis 2030 einen Bitcoin-Preis von 1 Million Dollar erwartet.
Er begründet diese optimistische Sichtweise mit den potenziellen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Finanzmärkte. Dabei verweist er auch auf das bald erscheinende Buch Money GPT, das diese Dynamik näher beleuchtet. In Bezug auf seine eigene Bitcoin-Strategie gibt Kiyosaki zu, den Ansatz von Michael Saylor übernommen zu haben, wenn auch in kleinerem Maßstab.

MicroStrategy: Genialer Plan oder riskantes Spiel?
MicroStrategy hat sein Geschäftsmodell komplett auf Bitcoin ausgerichtet. Das Unternehmen generiert Kapital durch den Verkauf von Aktien und die Ausgabe von Wandelanleihen. Diese Mittel werden dann nahezu vollständig in Bitcoin investiert – und das in enormen Mengen. Diese Strategie treibt den Bitcoin-Wert nach oben, was wiederum den Aktienkurs von MicroStrategy (MSTR) steigen lässt.
Durch den höheren Aktienwert kann das Unternehmen erneut Kapital zu besseren Konditionen beschaffen, um noch mehr Bitcoin zu kaufen. Dieser gewagte Zyklus hat Kritiker gespalten: Einige halten ihn für visionär, andere für hochriskant. Derzeit besitzt MicroStrategy beeindruckende 386.700 Bitcoins mit einem Marktwert von 37 Milliarden Dollar. Dennoch übersteigt die Marktkapitalisierung des Unternehmens mit 90 Milliarden Dollar den aktuellen Wert seiner Bitcoin-Bestände bei weitem.





