Finanzautor Robert Kiyosaki hat ETFs scharf kritisiert und sie als „für Verlierer“ abgetan – stattdessen rät er Anlegern, direkt in Vermögenswerte wie Bitcoin zu investieren.

In Kürze

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  • Robert Kiyosaki gegen ETFs, Trump im Fokus

  • Trump behandelt Anleger wie Erwachsene

  • Milliardenzuflüsse in Bitcoin-ETFs

Robert Kiyosaki gegen ETFs, Trump im Fokus

Der Bestsellerautor von Rich Dad Poor Dad, Robert Kiyosaki, hat erneut frontal gegen börsengehandelte Fonds (ETFs) ausgeteilt. Während Bitcoin-ETFs aktuell hohe Kapitalzuflüsse verzeichnen, bezeichnete er diese Anlageform abwertend als „für Verlierer“. Nach seiner Auffassung sollten echte Investoren ihr Geld lieber direkt in Sachwerte wie Bitcoin, Gold oder Immobilien stecken.

Gleichzeitig nutzte Kiyosaki die Gelegenheit, um Donald Trumps im August erlassenes Dekret zu loben. Diese Anordnung ermöglicht es, dass US-Rentenpläne nach 401(k) künftig breiter diversifizieren können – etwa mit Kryptowährungen, Private Equity, Immobilien oder Edelmetallen.

Trump behandelt Anleger wie Erwachsene

In einem Beitrag auf X erklärte Kiyosaki, dass Trumps jüngstes Dekret Anlegern „wie Erwachsenen“ begegne. Dadurch würden seiner Meinung nach Vermögenswerte wie Gold, Silber und Bitcoin noch wertvoller. Dennoch stellte er klar, dass nur disziplinierte und lernbereite Investoren von dieser Veränderung profitieren könnten.

Wer sich nicht intensiv mit seinen Investments auseinandersetzen wolle, solle lieber bei klassischen Fonds oder ETFs bleiben. Zudem dankte Kiyosaki seinem langjährigen Wegbegleiter Andy Schectman, der ihn auf die neue Regelung aufmerksam gemacht hatte.

Robert Kiyosaki wettert gegen ETFs – und sieht Trump im Vorteil

Milliardenzuflüsse in Bitcoin-ETFs

Trotz Kiyosakis harscher Kritik verzeichneten Bitcoin-ETFs am Dienstag Nettozuflüsse von insgesamt 292,27 Millionen US-Dollar. Das meiste Kapital floss dabei in BlackRocks ETF IBIT mit 209,18 Millionen US-Dollar, gefolgt von Fidelitys FBTC mit 45,76 Millionen US-Dollar. Allein im September summierten sich die Nettozuflüsse in Bitcoin-ETFs bislang auf 3,14 Milliarden US-Dollar.

Das gesamte verwaltete Vermögen dieser Produkte lag zuletzt bei rund 153,78 Milliarden US-Dollar. Währenddessen mussten Ethereum-Spot-ETFs am gleichen Tag Abflüsse von 61,74 Millionen US-Dollar hinnehmen. Der Bitcoin-Kurs selbst liegt seit Jahresbeginn rund 25 Prozent im Plus und notierte zum Redaktionszeitpunkt bei etwa 116.322 US-Dollar.

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