Die Einhaltung von Krypto-Vorschriften durch die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat im Jahr 2023 signifikant zugenommen, wobei ein aktueller Bericht einen Anstieg der durchgeführten kryptobezogenen Durchsetzungsmaßnahmen um über 50 % im Vergleich zum Vorjahr aufzeigt.

In Kürze

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  • Cornerstone Research enthüllt: SEC verstärkte Fokus auf Krypto-Regulierung im Jahr 2023

  • Fokus auf ICOs nimmt ab, NFTs im Blickpunkt

  • Krypto-Anklagen richten sich vermehrt gegen Unternehmen

Cornerstone Research enthüllt: SEC verstärkte Fokus auf Krypto-Regulierung im Jahr 2023

In ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht mit dem Titel „SEC Cryptocurrency Enforcement“ betont Cornerstone Research, dass die Securities and Exchange Commission (SEC) im vergangenen Jahr einen neuen Höhepunkt in Bezug auf die Durchsetzung von Vorschriften für digitale Vermögenswerte erreicht hat.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde hat ihre Bemühungen verstärkt und im Jahr 2023 insgesamt 46 Durchsetzungsmaßnahmen gegen verschiedene Akteure im Bereich digitaler Vermögenswerte eingeleitet. Diese Zahlen verdeutlichen die fortlaufende Priorisierung der Krypto-Regulierung durch die US-Börsenaufsichtsbehörde.

Cornerstone Research führt das Folgende aus:

Dies ist die höchste Zahl seit 2013 und ein Anstieg um 53 % gegenüber 2022.

Rekordhoch: SEC verschärft Krypto-Regulierung im Jahr 2023

Fokus auf ICOs nimmt ab, NFTs im Blickpunkt

Laut dem Bericht von Cornerstone Research verfolgte US-Börsenaufsichtsbehörde im Jahr 2023 insgesamt 46 Durchsetzungsmaßnahmen, wobei 26 Prozesse vor US-Bundesgerichten und 20 Verwaltungsverfahren eingeleitet wurden. Die Anzahl der Verwaltungsverfahren hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht, während die Anzahl der Gerichtsverfahren leicht zugenommen hat. In Bezug auf abgeschlossene Vergleiche hat die SEC Geldstrafen in Höhe von 281 Millionen Dollar verhängt.

Ein bemerkenswerter Wandel zeigt sich in der Krypto-Landschaft, da etwa 37 % der SEC-Maßnahmen 2023 mit Initial Coin Offerings (ICOs) in Verbindung standen, im Vergleich zu 47 % im Jahr zuvor. Innerhalb der 17 ICO-bezogenen Maßnahmen machten Betrugsvorwürfe 82 % aus. Ein signifikanter Schritt war die erstmalige Einleitung von zwei Verwaltungsverfahren durch die SEC in Bezug auf nicht-fungible Token (NFTs).

Krypto-Anklagen richten sich vermehrt gegen Unternehmen

Im Jahr 2023 reichte die US-Börsenaufsichtsbehörde Klagen gegen 124 Einzelpersonen und Unternehmen im Rahmen von Krypto-Regulierungsmaßnahmen ein. Von diesen Anklagen entfielen 54 % auf natürliche Personen und 46 % auf Unternehmen.

Eine bemerkenswerte Verschiebung zeigt sich dabei, dass der Anteil der Durchsetzungsmaßnahmen, die ausschließlich gegen Einzelpersonen gerichtet waren, von 50 % im Vorjahr auf 39 % zurückging. Dies unterstreicht eine verstärkte Fokussierung der US-Börsenaufsichtsbehörde auf Unternehmen im Rahmen ihrer Bemühungen um Krypto-Regulierung.

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