Der Abgeordnete Wu Jiexhuang fordert den staatlichen Bitcoin-Kauf in Hong Kong. Dabei ist er der Meinung, dass die Integration von Bitcoin in die Finanzen von Hong Kong eine positive Auswirkung auf die Entwicklung der Bonität haben könnte. Vor allem aufgrund der Entwicklung in den USA betont er diese Maßnahme.
In Kürze
- Staatlicher Bitcoin-Kauf in Hong Kong
- Bewegung auch in den USA zu erkennen
- Lindner fordert Bitcoin als Zentralbank-Reserve
Staatlicher Bitcoin-Kauf in Hong Kong
In einem Interview mit dem lokalen Medienunternehmen Wen Wei Po erklärte Jiexhuang, dass Bitcoin die Chance bietet, unterschiedliche Unternehmen durch die Regulierung in der Sonderverwaltungsregion anzuziehen. Nicht nur Länder wie El Salvador oder Buthan nennt er als Pioniere, die bereits eine funktionierende Strategie mit einer staatlichen Bitcoin-Reserve erzielt haben.

Aus diesen Gründen heraus drängt Jiexhuang in dem Interview, den staatlichen Bitcoin-Kauf auch in Hong Kong zu starten. Mit über 190.000 BTC, die überwiegend aus dem PlusToken-Scam gewonnen wurden, ist China nach den USA das Land, welches aktuell – öffentlich bekannt – am meisten Bitcoin hält. Auf diesen Vorteil soll weiter aufgebaut und der First-Mover-Effekt genutzt werden.
Bitcoin-Trend in den USA zu erkennen
Seit der Wahl des designierten US-Präsidenten Donald Trump, scheint die politische Debatte zu Bitcoin als nationale Reserve neu entfacht zu sein. Ähnlich wie die Forderungen von Jiexhuang, den staatlichen Bitcoin-Kauf in Hong Kong zu starten, ist auch die Forderung der republikanischen Abgeordneten Lummis nicht zu übersehen.
Cynthia Lummis hat einen Vorschlag eingebracht, in dem die USA 1 Millionen Bitcoin in der nächsten Jahren kaufen sollen. Die Ähnlichkeit zum Vorschlag vom Bitcoin-Kauf in Hong Kong ist verblüffend.
Lindner fordert Bitcoin als Zentralbank-Reserve
Der FDP-Chef Christian Lindner hat auch hierzulande eine Forderung eingebracht, dass die Europäische Zentralbank prüfen soll, ob Bitcoin als Zentralbank-Reserve geeignet ist.
Laut Lindner ist die Integration von Bitcoin mit kalkulierbaren Risiken verbunden. Die Möglichkeit zur Gewinnmaximierung ist allerdings allgegenwärtig. Daher soll ein kleiner Teil der Zentralbank-Reserve durch Bitcoin ergänzt werden. Ob das die Notenbanken zulassen?





