Strategy kauft 10.645 Bitcoin trotz schwachem Marktumfeld, während Investoren eine mögliche Zinsanhebung in Japan und neue Risiken für BTC erwarten.
In Kürze
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Großkauf trotz schwachem Marktumfeld
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Finanzierung über Aktienverkäufe und wachsende BTC-Reserven
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Risiken durch Makrofaktoren und Indexdiskussionen
Großkauf trotz schwachem Marktumfeld
Strategy, ehemals MicroStrategy, hat zwischen dem 8. und 14. Dezember weitere 10.645 Bitcoin erworben. Der Kauf erfolgte in einer Phase anhaltender Marktschwäche und zunehmender Unsicherheit, da Investoren eine mögliche Zinsanhebung in Japan erwarten. Diese geldpolitische Entscheidung könnte den Druck auf Risikoassets weiter erhöhen und die bisherigen Jahresverluste von Bitcoin ausweiten. Trotz der Größenordnung der Transaktion reagierte die Aktie von Strategy (MSTR) zunächst verhalten und zeigte sich nahezu unverändert.
Finanzierung über Aktienverkäufe und wachsende BTC-Reserven
Laut einer SEC-Meldung belief sich das Kaufvolumen auf 980,3 Millionen US-Dollar, bei einem durchschnittlichen Preis von 92.098 US-Dollar pro Bitcoin. Damit hält Strategy nun insgesamt 671.268 BTC, die zu einem Gesamtpreis von rund 50,33 Milliarden US-Dollar erworben wurden. Finanziert wurde der Zukauf überwiegend durch Aktienverkäufe im Rahmen des At-The-Market-Programms, darunter STRK-, STRD- und MSTR-Aktien. Das Unternehmen weist für das laufende Jahr eine Bitcoin-Rendite von 24,79 % aus und verfolgt weiterhin konsequent seine Treasury-Strategie.

Risiken durch Makrofaktoren und Indexdiskussionen
Die jüngsten Käufe erfolgen vor dem Hintergrund mehrerer Belastungsfaktoren. Neben der möglichen Straffung der Geldpolitik in Japan steht Strategy auch im Fokus einer Diskussion um eine potenzielle MSCI-Indexanpassung, die Unternehmen mit sehr hohen Krypto-Anteilen betreffen könnte. Gleichzeitig bleibt der enge Zusammenhang zwischen Bitcoin-Preis und MSTR-Aktie bestehen: In den vergangenen Wochen verlor die Aktie deutlich an Wert, parallel zum Rückgang von Bitcoin unter die Marke von 100.000 US-Dollar. Dennoch signalisiert das Unternehmen mit den erneuten Käufen, dass es selbst bei zunehmenden Gegenwinden an seiner langfristigen Bitcoin-Strategie festhält.






