Die Strategy Bitcoin Treasury ist zwischen dem 14. und dem 20. September 2026 um 950 Bitcoin gewachsen, der Gesamtbestand steigt auf 846.000 Bitcoin. Der Kauf kostete rund 75,7 Mio. US-Dollar bei einem Durchschnittspreis von 79.670 US-Dollar je Bitcoin.
Strategy Bitcoin Ankauf beschleunigt sich
Die Strategy Bitcoin Treasury ist zwischen dem 14. und dem 20. September 2026 um 950 Bitcoin gewachsen, nachdem das von Michael Saylor geführte Unternehmen in der Vorwoche keine neuen Coins erworben hatte. Der Kauf kostete rund 75,7 Mio. US-Dollar bei einem Durchschnittspreis von 79.670 US-Dollar je Bitcoin. Wie wir bereits berichteten, hatte Strategy die Pause genutzt, um stattdessen eigene STRC-Vorzugsaktien im Volumen von rund 174 Mio. US-Dollar zurückzukaufen.
Der neue Kauf fällt zusammen mit einer Erholung des Bitcoin-Kurses auf knapp 86.000 US-Dollar, einem Anstieg von mehr als 6 Prozent binnen 24 Stunden. Im selben Zeitraum legte die Strategy-Aktie um rund 9 Prozent auf 167 US-Dollar zu. Strategy meldet solche Transaktionen routinemäßig über Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht, sobald ein Kauf abgeschlossen ist.
Gesamtbestand springt auf 846.000 Bitcoin
Mit dem Zukauf wächst die Strategy Bitcoin Treasury auf insgesamt 846.000 Bitcoin, nach Unternehmensangaben aktuell rund 71,9 Mrd. US-Dollar wert. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten über den gesamten Bestand liegen bei 75.416 US-Dollar je Bitcoin, die Gesamtinvestition seit Beginn der Strategie bei rund 63,8 Mrd. US-Dollar inklusive Gebühren.
Der Bestand entspricht mittlerweile mehr als 4 Prozent der auf 21 Mio. Einheiten begrenzten Bitcoin-Gesamtmenge. Strategy veröffentlicht seine Käufe fortlaufend auf der eigenen Bitcoin-Bestandsseite des Unternehmens, die Bestand, Durchschnittspreis und Gesamtkosten laufend aktualisiert.
Michael Saylor und die Treasury-Strategie
Michael Saylor verfolgt mit Strategy seit 2020 den Aufbau einer Unternehmensbilanz, die überwiegend aus Bitcoin statt aus US-Dollar-Reserven besteht. Käufe und Rückkäufe wie bei den STRC-Vorzugsaktien werden über Fremd- und Eigenkapitalinstrumente finanziert, nicht über operative Erträge des Softwaregeschäfts. Wie eng Aktienmarkt und Bitcoin-Nachfrage inzwischen über ein einzelnes Unternehmen verzahnt sind, zeigt diese institutionelle Adoption.
Ein wachsender Firmenbestand wie die Strategy Bitcoin Treasury ist keine direkte Bitcoin-Position, sondern eine Wette auf die Fähigkeit des Unternehmens, Schulden und Vorzugskapital über längere Zyklen hinweg zu bedienen. Wer Bitcoin selbst hält, umgeht dieses Gegenparteirisiko vollständig.
Unabhängig vom Kaufverhalten einzelner Unternehmen bleibt die Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin fix, jede zusätzliche Nachfrage trifft auf ein Angebot, das sich nicht ausweiten lässt. Offen bleibt, in welchem Tempo Strategy die nächsten Käufe finanziert.
Wir berichteten über den Rückkauf der STRC-Vorzugsaktien in der Vorwoche.





