Strategy: Trotz des deutlichen Kursrückgangs am Wochenende bleibt der Softwarekonzern vorerst profitabel. Die nicht realisierten Gewinne aus seinen Bitcoin-Beständen liegen aktuell bei rund 1,3 Milliarden Dollar.
In Kürze
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Strategy: Frischer Bitcoin-Zukauf über Aktienverkauf finanziert
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Gesamtbestand steigt auf über 713.000 BTC
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Kiyosaki setzt auf antizyklisches Nachkaufen
Strategy: Frischer Bitcoin-Zukauf über Aktienverkauf finanziert
Strategy hat bekannt gegeben, in der vergangenen Woche weitere 855 Bitcoin für insgesamt rund 75 Millionen US-Dollar erworben zu haben. Der durchschnittliche Kaufpreis lag dabei bei etwa 88.000 Dollar pro Coin.
Zur Finanzierung platzierte das Unternehmen mehr als 673.000 neue Class-A-Aktien und erzielte damit Nettoerlöse von rund 106 Millionen Dollar, wie aus einer aktuellen SEC-Mitteilung hervorgeht. Im Rahmen des bestehenden Aktienprogramms stehen Strategy weiterhin über 8 Milliarden Dollar zur Verfügung. Die registrierten Preferred-Share-Angebote – darunter STRF und STRC – blieben in diesem Zeitraum ungenutzt.
Gesamtbestand steigt auf über 713.000 BTC
Durch den jüngsten Zukauf belaufen sich die Bitcoin-Reserven von Strategy nun auf 713.502 BTC mit einem Marktwert von mehr als 55 Milliarden Dollar. Nach einem kurzfristigen Abrutschen ins Minus während des starken Wochenend-Ausverkaufs liegt das Unternehmen inzwischen wieder mit rund 1,3 Milliarden Dollar im Plus.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notierte Bitcoin bei etwa 77.800 Dollar – ein Wochenverlust von rund zehn Prozent, basierend auf Marktdaten von TradingView.

Kiyosaki setzt auf antizyklisches Nachkaufen
In einem aktuellen Beitrag erklärte Robert Kiyosaki, dass viele Anleger bei fallenden Kursen instinktiv Abstand nehmen – während Konsumenten bei Rabatten meist sofort zugreifen. Er verglich Marktkorrekturen mit Sonderangeboten und sieht die jüngsten Rückgänge bei Gold, Silber und Bitcoin als Gelegenheit, Vermögenswerte günstiger einzusammeln.
Statt sich zurückzuziehen, hält Kiyosaki nach eigenen Angaben Liquidität bereit, um schrittweise weitere Positionen aufzubauen. Seine Haltung folgt einer klassischen konträren Anlagestrategie: Gerade in Phasen negativer Stimmung können sich für geduldige Investoren attraktive Einstiegsfenster öffnen.






