Die südkoreanischen Behörden haben die Einführung ihres Steuersystems für Kryptowährungen um weitere zwei Jahre verschoben. Die Gründe: Die verheerenden Bedingungen, welche die Märkte in letzter Zeit sehr geplagt haben, als einen Grund und die Regierung betonte die Vorbereitungszeit, die erforderlich ist, um geeignete Maßnahmen zum Schutz der Anleger im Kryptobereich vollständig umzusetzen, als zweiten Grund.
In Kürze
- Steuerfreie Gewinne aus Kryptowährungen bis zum 1. Januar 2025
- Terra-Crash: Weitere Maßnahmen zum Anlegerschutz erforderlich
- Das ,,kryptoverrückte“ Südkorea
Steuerfreie Gewinne aus Kryptowährungen bis zum 1. Januar 2025
Eine durchaus erfreuliche & positive Nachricht für alle Südkoreaner: Das „Steuerreformgesetz 2022“, welches am 1. Januar 2023 in Kraft treten sollte, wurde nun von der Regierung ausgesetzt, wie eine lokale Nachrichtenagentur in Südkorea berichtete. Dies bedeutet im Klartext, dass Gewinne aus Investitionen in virtuelle Vermögenswerte wie Kryptowährungen für in Südkorea ansässige Personen ab dem 1. Januar 2023 für weitere ganze zwei Jahre steuerfrei bleiben würden. Demnach soll das Gesetz am 1. Januar 2025 in Kraft treten.
Die Nationalversammlung Südkoreas verabschiedete das Steuerreformgesetz schon bereits am 2. Dezember 2021. An drei verschiedenen Terminen im selben Monat wurden zusätzliche Maßnahmen in das Gesetz aufgenommen, und das Gesetz sollte bereits am 1. Januar 2022 in Kraft treten.
Mitte Januar dieses Jahres hielten es die Behörden jedoch für absolut notwendig, die Verabschiedung des Gesetzes um ein weiteres Jahr zu verschieben, nachdem es ursprünglich in Kraft treten sollte. Folglich erwarteten die Anleger stattdessen Steuern auf Kryptogewinne ab dem 1. Januar 2023.
Mit den nun jüngsten Berichten über einen weiteren Aufschub haben die Anleger zwei weitere Jahre Zeit für steuerfreie Investitionen in Kryptowährungen.
Terra-Crash: Weitere Maßnahmen zum Anlegerschutz erforderlich
Die südkoreanische Regierung hat den jüngsten Zusammenbruch von Terra selbstverständlich nicht auf die leichte Schulter genommen, denn hier ist festzuhalten, dass der CEO von Terra, Do Kwon, ein südkoreanischer Staatsbürger ist.
Die Regierung beschloss nach dem Zusammenbruch von Terra, bei dem viele Investoren ihr Vermögen verloren haben, Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass sich ein ähnliches Ereignis in Zukunft nicht wiederholen wird.
Das ,,kryptoverrückte“ Südkorea
Laut einem Bericht des Handelsblatt gibt es in Südkorea 60 Börsen, 70 Währungen und überhaupt keinerlei Kontrolle.
Festzuhalten ist ebenso, dass alleine in Südkorea ganze 10% des kompletten Handelsvolumens mit Kryptowährungen stattfindet. Die südkoreanische Bevölkerung verfügt über eine hohe Technologieaffinität und eine sehr hohe Risikobereitschaft bei Investments und anderen Geldanlagen.
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