Tesla SpaceX Bitcoin: Eine mögliche Fusion der beiden Musk-Konzerne würde 30.221 BTC in einer Bilanz vereinen. Bestätigt ist der Zusammenschluss bisher nicht.
Tesla und SpaceX prüfen Zusammenschluss der Bitcoin-Bestände
Tesla und SpaceX prüfen nach einem Bericht von CoinDesk vom 21. Oktober 2026 einen Zusammenschluss, der mehr als 30.000 BTC in einer Bilanz vereinen würde. Beim Thema Tesla SpaceX Bitcoin geht es rechnerisch um 30.221 BTC. Offiziell bestätigt hat keines der beiden Unternehmen die Pläne.
Erste Berichte über interne Gespräche hatte der US-Sender CNBC bereits Ende Mai veröffentlicht. Er stützte sich auf Personen aus dem Umfeld der Konzerne. Als Gründe nannten die Quellen die wachsende Überschneidung bei Energieinfrastruktur und KI-Rechenleistung.
Auf der Prognoseplattform Kalshi, einer Börse für Wetten auf Ereignisse, stieg die Wahrscheinlichkeit einer Fusion am 15. Oktober auf 70 Prozent. Das ist eine Einschätzung von Marktteilnehmern, keine Unternehmensentscheidung.
Tesla SpaceX Bitcoin: Fusionsprüfung bündelt über 30.000 BTC
Den größeren Anteil am Tesla SpaceX Bitcoin-Bestand hält SpaceX mit 18.712 BTC. Die Zahl stammt aus dem Börsenprospekt (S-1), den das Raumfahrtunternehmen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Stichtag war der 31. März 2026. Die Anschaffungskosten lagen laut Prospekt bei 661 Mio. US-Dollar.
Tesla weist in seinen Quartalsberichten bei der SEC 11.509 BTC aus. Der Autobauer hatte Anfang 2021 Bitcoin für 1,5 Mrd. US-Dollar gekauft und im zweiten Quartal 2022 rund 75 Prozent davon verkauft. Seither ist der Bestand unverändert.
Gemeinsam lägen beide Firmen nach Daten von CoinMarketCap auf Rang fünf der börsennotierten Bitcoin-Halter, hinter Strategy, Twenty One Capital, Metaplanet und Marathon Digital. Pläne für Käufe oder Verkäufe im Zuge der Fusion hat keines der Unternehmen signalisiert.
Konzernfusion würde den Bitcoin-Bestand deutlich vergrößern
Ein vereinter Tesla SpaceX Bitcoin-Bestand wäre für SpaceX ein Zuwachs um gut 60 Prozent. Damit würde sich die Bitcoin-Verwahrung in einem Konzern konzentrieren, dessen Kurs maßgeblich eine einzelne Person bestimmt. Aktionäre haben dabei keinen direkten Anspruch auf die Coins. Sie tragen das Risiko von Management und Verwahrstelle.
Eine Fusion würde keinen neuen Bitcoin in eine Bilanz bringen, sondern zwei bestehende Bestände unter eine Führung stellen. Bis zu einer verbindlichen Mitteilung bleibt sie eine Prüfung, keine Entscheidung.
Offen ist damit vor allem, wer die 30.221 BTC künftig verwahrt und darüber entscheidet. An der festen Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin ändert die Umschichtung zwischen Konzernen nichts.
Wir berichteten über den im Börsenprospekt offengelegten Bitcoin-Bestand von SpaceX.





