US-Arbeitsmarktdaten überraschen positiv: Stärkerer Jobaufbau sorgt für Volatilität, während Bitcoin nach der Veröffentlichung bis in Richtung 88.000 US-Dollar steigt.
In Kürze
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Stärkerer Jobaufbau sorgt für gemischte Signale
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Bitcoin reagiert benommen und nimmt Kurs auf 88.000 US-Dollar
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Zinserwartungen bleiben vorerst unverändert
Stärkerer Jobaufbau sorgt für gemischte Signale
Die aktuellen Arbeitsmarktdaten aus den USA sind besser ausgefallen als erwartet. Laut dem Bureau of Labor Statistics stieg die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) im November auf 64.000 und lag damit über den Prognosen von 50.000. Gleichzeitig wurde der Oktober nach unten revidiert, nachdem zuvor noch von 105.000 verlorenen Stellen ausgegangen wurde. Die Daten senden damit widersprüchliche Signale: Einerseits deutet der stärkere Stellenaufbau auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes hin, andererseits bleibt die Dynamik insgesamt verhalten.
Bitcoin reagiert benommen und nimmt Kurs auf 88.000 US-Dollar
Der Bitcoin-Kurs reagierte unmittelbar auf die Veröffentlichung der Daten mit erhöhter Volatilität. Zunächst stieg BTC über die Marke von 87.000 US-Dollar, gab kurzzeitig nach und stabilisierte sich anschließend erneut oberhalb dieses Niveaus. In der Folge konnte Bitcoin weiter zulegen und erreichte zeitweise Kurse nahe 88.000 US-Dollar. Auf Tagesbasis liegt die größte Kryptowährung damit rund zwei Prozent im Plus, was zeigt, dass Marktteilnehmer die Daten insgesamt als leicht unterstützend für Risikoanlagen interpretierten.

Zinserwartungen bleiben vorerst unverändert
Parallel zu den Arbeitsmarktdaten stieg die US-Arbeitslosenquote auf 4,6 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit September 2021. Diese Entwicklung spricht weiterhin für eine Abkühlung des Arbeitsmarktes. Trotz dieser gemischten Lage haben sich die Zinserwartungen kaum verändert. Laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bei der Januar-Sitzung der US-Notenbank bei 24 Prozent, während eine unveränderte Zinspolitik mit 76 Prozent als wahrscheinlicher gilt. Der Fokus der Märkte richtet sich nun auf die anstehenden Inflationsdaten, die im Vorfeld der nächsten Fed-Entscheidung weitere Klarheit bringen sollen.





