XRP unter Druck: Rekordabflüsse aus XRP-ETFs und geopolitische Unsicherheit belasten den Kurs. Bitcoin gibt aktuell die Richtung vor.
In Kürze
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XRP-ETFs drehen erstmals deutlich ins Minus
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Geopolitik verdrängt Risikoappetit
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XRP-Kurs fällt – Bitcoin gibt den Takt vor
XRP-ETFs drehen erstmals deutlich ins Minus
Nach einem starken Start ins Jahr 2026 geraten XRP-ETFs erstmals spürbar unter Druck. Coinglass-Daten zeigen, dass Investoren am ersten Handelstag nach dem Wochenende massiv Kapital abzogen. Laut Zahlen von SoSoValue belief sich der Nettoabfluss auf rund 53 Millionen US-Dollar – der bislang höchste Tageswert seit Auflage der Fonds. Damit schrumpften die kumulierten Zuflüsse binnen eines Tages deutlich. Marktbeobachter führen dies vor allem auf die zuletzt eskalierenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und Europa zurück, die den Kryptomarkt stärker belasteten als klassische Anlageklassen.
Geopolitik verdrängt Risikoappetit
Noch bis Mitte Januar verzeichneten XRP-ETFs nahezu durchgehend Zuflüsse. Doch mit der Rückkehr der US-Märkte nach dem Wochenende änderte sich die Stimmung abrupt. Auf X kommentierten mehrere Marktteilnehmer, dass Anleger aktuell Risiko abbauen und Liquidität sichern. Ein häufig geteilter Tenor: Makro- und Geopolitik dominieren derzeit das Marktgeschehen, nicht die Fundamentaldaten einzelner Projekte. Genau dieser Stimmungsumschwung spiegelt sich nun erstmals klar in den ETF-Flüssen wieder.

XRP-Kurs fällt – Bitcoin gibt den Takt vor
Parallel zu den Abflüssen beschleunigte sich der Kursrückgang bei XRP. Nach einem Hoch über 2,40 US-Dollar Anfang Januar verlor der Token wichtige Unterstützungen und rutschte zeitweise bis in den Bereich um 1,85 US-Dollar ab. Der Trader CRYPTOWZRD schrieb auf X sinngemäß, dass der Tagesabschluss klar bärisch ausgefallen sei – insbesondere im Verhältnis zu Bitcoin. Seine Einschätzung: Der Marktführer gibt aktuell die Richtung vor, weshalb kurzfristige Erholungen bei XRP eher als Gelegenheiten für Gegenbewegungen zu werten seien.





