Die australischen Behörden haben ihre Maßnahmen gegen Krypto Betrug deutlich verstärkt und ein Netzwerk aus 95 Firmen zerschlagen, das in eine großangelegte „Pig Butchering“-Masche verwickelt war.
In Kürze
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Krypto Betrug: Internationale Betrugsmasche mit Millionenverlusten
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Gericht spricht von eindeutigen Beweisen
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Regulierer gehen auch gegen Krypto-Geldautomaten vor
Krypto Betrug: Internationale Betrugsmasche mit Millionenverlusten
Der Betrug erstreckte sich über mehrere Länder, darunter Australien, die USA, Indien, Frankreich, Nepal und Ghana. Laut bisherigen Angaben belaufen sich die Verluste auf über 35,8 Millionen US-Dollar.
Rund 1.500 Menschen haben bisher Klage eingereicht und berichten von Täuschungen, bei denen sie durch emotionale Manipulation und vermeintlich lukrative Krypto-Investitionen hereingelegt wurden. Die Täter gaben sich häufig als romantische Partner oder Finanzberater aus und nutzten täuschend echte Plattformen, um an das Geld der Opfer zu gelangen.
Gericht spricht von eindeutigen Beweisen
Das Urteil vom 8. April folgte auf eine gerichtliche Überprüfung am 21. März, bei der 17 der 95 betroffenen Unternehmen unter die Lupe genommen wurden. Dabei wurden Verbindungen zu gefälschten Webseiten und Apps aufgedeckt. Richter Angus Stewart nannte die Beweislast „erdrückend“ und stellte fest, dass es bei den Firmen weder glaubwürdige Geschäftsführung noch eine ernstzunehmende Unternehmensstruktur gebe.
Die Insolvenzverwalter Catherine Conneely und Thomas Birch von Cor Cordis wurden eingesetzt. Erste Erkenntnisse zeigen, dass lediglich drei der Firmen über Vermögenswerte verfügten – die restlichen 92 sollen umgehend aus dem Firmenregister gelöscht werden.

Regulierer gehen auch gegen Krypto-Geldautomaten vor
Neben der Abschaltung betrügerischer Webseiten nahmen die Behörden auch Betreiber von Krypto-Geldautomaten ins Visier, die gegen geltende Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung verstießen. Es gab einen deutlichen Anstieg verdächtiger Transaktionen über diese Automaten, was zu weiteren Ermittlungen führte.
Im März arbeiteten die australische Bundespolizei (AFP), das nationale Anti-Betrugszentrum (NASC) und Binance Australia zusammen, um die Öffentlichkeit vor Betrugsversuchen durch falsche Identitäten zu warnen.





