Krypto-Markt bricht ein trotz fehlender China-Zölle – Whale-Verkäufe und Minerauszahlungen verstärken den Druck auf Bitcoin und Co.
In Kürze
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Trumps Rede bringt keine Entlastung – Markt bleibt im Abwärtssog
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Whales und Miner verstärken den Verkaufsdruck massiv
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Gold übernimmt die Bühne – verliert Bitcoin seinen Momentum-Status?
Trumps Rede bringt keine Entlastung – Markt bleibt im Abwärtssog
US-Präsident Donald Trump hat in seiner heutigen Ankündigung überraschend keine neuen Strafzölle gegen China erwähnt – ganz im Gegensatz zu den Erwartungen vieler Marktteilnehmer. Dennoch reagierte der Kryptomarkt nicht positiv: Die Gesamtmarktkapitalisierung fiel laut TradingView um fast 3 % auf rund 3,6 Billionen US-Dollar. Ein möglicher Grund für den Rückgang ist ein sogenannter „Trump Insider Whale“, der kurz vor der Rede eine Short-Position in Höhe von 127 Millionen Dollar eröffnete. Bereits vergangene Woche hatte derselbe Akteur vor der 100 %-Zoll-Ankündigung gegenüber China mit einem 735-Millionen-Short richtig gelegen – genug, um FUD im gesamten Markt zu entfachen.
Whales und Miner verstärken den Verkaufsdruck massiv
Daten von CryptoQuant zeigen, dass Miner seit dem 9. Oktober über 51.000 BTC an Börsen eingezahlt haben – allein am 11. Oktober waren es 14.000 BTC, der höchste Wert seit Juli. Historisch gelten Minerverkäufe in dieser Größenordnung als klar bärisch, da sie große Teile des Marktangebots freisetzen. Parallel dazu verkaufen auch sogenannte OG-Wale ihre Bestände bei jedem neuen Bitcoin-Hoch. Der berüchtigte „Trump Insider Whale“ transferierte heute weitere 222 Millionen Dollar in BTC zu Coinbase, was auf einen erneuten Abverkauf hindeutet. Die Kombination aus Miner-Abflüssen und Whale-Selling drückt den Kurs weiter nach unten.

Gold übernimmt die Bühne – verliert Bitcoin seinen Momentum-Status?
Analysten an der Wall Street sprechen von einem „Debasement Trade“, bei dem Kapital sowohl in Gold als auch in Bitcoin fließt. Pseudonym-Analyst Plur widerspricht jedoch: Seiner Meinung nach profitiert fast ausschließlich Gold vom Inflationsnarrativ, während Bitcoin „auf der großen Bühne erstickt“ sei. Ein Grund dafür sei die hohe Konzentration bei alten Wallets, die aktuell Gewinne mitnehmen. Dennoch sieht Plur Parallelen zwischen Gold und BTC – mit einer Verzögerung von 60 bis 90 Tagen. Sollte sich dieses Muster wiederholen, könnte Bitcoin schon bald in die nächste Aufwärtswelle übergehen. Voraussetzung dafür: Klarheit im US-China-Handelskonflikt und ein Ende des Verkaufsdrucks durch die alten Wale.





