Die Bitcoin Mining Expansion in Texas nimmt Fahrt auf: Galaxy Digital und MARA Holdings kauften binnen wenigen Wochen zusammen mehr als 1.700 Acres Land für neue Rechenzentren. Allein der MARA-Deal in Matagorda County kann bei voller Meilenstein-Erfüllung bis zu 600 Mio. US-Dollar kosten.
Großminer investieren massiv in Texas-Infrastruktur
Die Bitcoin Mining Expansion in Texas beschleunigt sich: MARA Holdings kaufte am 2. Juli 2026 über die Tochtergesellschaft Volt Texas ein mehr als 1.200 Acres großes Grundstück in Matagorda County. Verkäufer war HIF USA, die Bekanntgabe erfolgte am 9. Juli 2026. Diese Bitcoin Mining Expansion fällt in eine Phase, in der texanische Miner ihre Rechenzentren verstärkt auch für KI-Rechenleistung öffnen.
Parallel erwarb Galaxy Digital ein rund 500 Acres großes Areal in McGregor, Texas, für seinen zweiten KI- und Hochleistungsrechenzentrums-Campus im Bundesstaat. Beide Unternehmen bauen damit ihre Präsenz in Texas gezielt aus. Texas lockt mit einem eigenständigen, deregulierten Stromnetz und niedrigen Genehmigungshürden für Großprojekte in der Region.
Landflächen als langfristige Mining-Strategie
Der Kaufpreis für das MARA-Grundstück liegt bei bis zu 600 Mio. US-Dollar, fällig nur bei vollständiger Erfüllung aller Entwicklungs-Meilensteine. Laut Unternehmensmitteilung erhält das Areal Zugriff auf bis zu 2.000 Megawatt Stromkapazität, davon 1.000 Megawatt bis Oktober 2027 und die vollen 2.000 Megawatt bis April 2028.
Entwickelt wird der Standort gemeinsam mit Starwood Digital Ventures. Nach vollständiger Energieversorgung soll sich die Stromkapazität im MARA-Portfolio auf rund 4,8 Gigawatt mehr als verdoppeln, inklusive der laufenden Vereinbarung mit Long Ridge Energy and Power. Galaxy Digital plant für McGregor zunächst 74 Megawatt mit Ausbaupotenzial in späteren Phasen, womit die Investitionen in Texas Datenzentren weiter zunehmen.
Stromverfügbarkeit zieht Mining-Investitionen an
Beide Deals folgen einem bekannten Muster: Bitcoin-Miner und Rechenzentrumsbetreiber siedeln sich dort an, wo Strom günstig und in großen Mengen verfügbar ist, nicht umgekehrt. Für Texas bedeuten solche Deals zusätzliche Steuereinnahmen und Arbeitsplätze, für die Unternehmen sichern sie sich Strompreise unterhalb urbaner Regionen.
Wer Land und Strompläne für Jahre im Voraus sichert, verschiebt Kapital von kurzfristiger Spekulation in langfristige Infrastruktur. Bitcoin Mining Expansion wird damit zunehmend als Standortentscheidung mit mehrjährigem Zeithorizont geplant, nicht als kurzfristiges Kapazitätsspiel.
Profitieren dürften die Unternehmen und texanische Kommunen durch Investitionen und Arbeitsplätze, während Anleger das Risiko tragen, ob die avisierten Kapazitäten fristgerecht realisiert werden. Unverändert bleibt die feste Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin, die jede zusätzliche Rechenleistung lediglich verteilt, aber nicht vermehrt.
Wir berichteten darüber, wie Bitcoin-Mining weltweit den günstigsten verfügbaren Strom sucht, von Texas bis Island.




