Der Bitcoin Quantencomputer Schutz bekommt eine neue Struktur: Strategy, BlackRock und sieben weitere Institutionen gründeten am Donnerstag die Bitcoin Security Consortium und sagten dafür 15 Mio. US-Dollar über drei Jahre zu. Koordiniert wird die Arbeit von der Non-Profit-Organisation Brink.

Quantum-Schutz für Bitcoin: Initiative und Ziele

Der Bitcoin Quantencomputer Schutz hat am Donnerstag, 23. Juli 2026, eine neue Struktur bekommen: Strategy und BlackRock gründeten mit sieben weiteren Institutionen die Bitcoin Security Consortium. Die neun Gründungsmitglieder, darunter Anchorage Digital, ARK Invest, Block, Blockstream, Coinbase, Fidelity Digital Assets und Galaxy, sagten dafür 15 Mio. US-Dollar über drei Jahre zu.

Das Geld liegt nicht in einem gemeinsamen Fonds, jedes Mitglied finanziert eigene Entwickler oder Forschungsprojekte. Koordiniert wird die Arbeit von Mike Schmidt, Geschäftsführer der Non-Profit-Organisation Brink, ehrenamtlich.

Ziel des Konsortiums ist die Finanzierung quantenresistenter Kryptografie-Forschung sowie eine verlässliche Informationsquelle für Investoren und die Öffentlichkeit über den Fortschritt der Absicherung.

Quantencomputer: Die Bedrohung für Blockchain-Infrastruktur

Auslöser ist ein Whitepaper von Google Quantum AI aus dem März 2026, das die Ressourcen für einen Quantenangriff auf Bitcoins Verschlüsselung neu berechnete: Statt 20 Mio. Qubits reichen unter 500.000 aus, statt Jahrzehnten könnten es rund drei Jahre sein. Google verschob sein internes Zieldatum für einen kryptografisch relevanten Quantencomputer von nach 2033 auf 2029, das zugrundeliegende Quantum Computing Risiko Bitcoin ist damit erstmals beziffert.

In ihrer Pressemitteilung nennt die Bitcoin Security Consortium dieses Zeitfenster als Grund für die gebündelte Finanzierung. Der Bitcoin Quantencomputer Schutz betrifft vor allem ältere Adressformate, bei denen der öffentliche Schlüssel bereits sichtbar im Mempool liegt, Schätzungen gehen von 4 bis 5 Mio. BTC in solchen Adressen aus.

Warum Bitcoin einzigartig anfällig für Quantum-Angriffe ist

Anders als bei zentral verwalteten Systemen lässt sich ein Wechsel der Signaturverfahren bei Bitcoin nicht von oben verordnen. Der Bitcoin Quantencomputer Schutz braucht breiten Konsens unter Entwicklern, Minern und Nutzern, etwa für das vorgeschlagene BIP-360, ein Prozess, der historisch Jahre dauert.

Dezentrale Systeme sichern sich gegen neue Bedrohungen nur ab, wenn genügend unabhängige Akteure freiwillig investieren, eine zentrale Anordnung gibt es bei Bitcoin nicht. Die Finanzierung durch neun Institutionen zeigt, dass dieser Anreiz trägt, ohne dass eine einzelne Partei die Kontrolle übernimmt.

Ob drei Jahre und 15 Mio. US-Dollar reichen, um die Umstellung vor 2029 abzuschließen, bleibt offen. Fest steht, dass das Zeitfenster enger geworden ist als vor einem Jahr angenommen.

Wir berichteten über die Google-Studie, die dieses Zeitfenster erstmals bezifferte.

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