Bitcoin institutionelle Käufer wie UBS bauen ihre Position im iShares Bitcoin Trust weiter aus: Laut einer SEC-Meldung vom 13. August 2026 hält die Schweizer Großbank rund 2,5 Mio. IBIT-Anteile im Wert von etwa 90 Mio. US-Dollar, ein Plus von 230 Prozent seit Ende 2025.
UBS erhöht Position im iShares Bitcoin Trust deutlich
UBS hat als größte Bank der Schweiz ihre Position im iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock deutlich erhöht. Aus einer am 13. August 2026 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten 13F-Meldung geht hervor, dass das Institut zum Stichtag 30. Juni 2026 rund 2,5 Mio. IBIT-Anteile im Wert von etwa 90 Mio. US-Dollar hielt. Bitcoin institutionelle Käufer wie UBS bauen ihre ETF-Bestände damit spürbar aus: Ende 2025 waren es noch rund 549.000 Anteile im Gegenwert von 27 Mio. US-Dollar, der Positionswert stieg im ersten Halbjahr 2026 also um etwa 230 Prozent.
Gemessen an den insgesamt 7,3 Bio. US-Dollar verwaltetem Vermögen, die UBS in der Meldung offenlegte, liegt die IBIT-Position bei unter 0,02 Prozent. Ein Formular 13F unterscheidet zudem nicht zwischen Eigenbestand und Kundengeldern, die Zahlen können also auch verwaltete Kundenpositionen statt einer bankeigenen Anlageentscheidung abbilden.
Institutionelle Käufer greifen zur Bitcoin-Spot-ETF-Struktur
Bitcoin institutionelle Käufer nutzen zunehmend die regulierte Spot-ETF-Struktur statt des direkten Coin-Kaufs. Der Anstieg reiht sich in eine breitere 13F-Meldesaison ein: Im selben Meldezeitraum legte auch die spanische Großbank Banco Santander erstmals eine IBIT-Position offen.
Bitcoin ETF Nachfrage zeigt sich damit nicht mehr nur bei US-Vermögensverwaltern, sondern zunehmend bei europäischen Großbanken, die ihren Kunden regulierten Zugang zu Bitcoin anbieten wollen. Für UBS-Kunden bedeutet das Zugang zu Bitcoin-Exposure über das gewohnte Depot, ohne eigene Wallet-Infrastruktur aufzubauen. Wer Bitcoin über einen ETF hält, verwaltet keine eigenen privaten Schlüssel, sondern überträgt Verwahrung und Marktzugang an Fondsanbieter und Depotbank.
Banken und Bitcoin Knappheit: UBS setzt auf strategische Position
Anders als ein Unternehmen, das Bitcoin bilanziell als Reserve hält, bildet UBS über den ETF vor allem Marktzugang für Kunden ab, keine eigene Treasury-Strategie. Bitcoin institutionelle Käufer wie UBS setzen damit auf eine strategische, aber anteilsmäßig kleine Position innerhalb der eigenen Bilanz.
Jede zusätzliche ETF-Position bindet reale Bitcoin-Bestände im Trust, während das Gesamtangebot durch das Protokoll fest auf 21 Mio. Einheiten begrenzt bleibt. Banken positionieren sich damit in einem Markt mit fixer Angebotsseite, die sie selbst nicht vergrößern können.
Ob sich der Trend in der nächsten Meldesaison im November fortsetzt, bleibt offen. Belegt ist bislang nur die im 13F-Formular dokumentierte Verdreifachung der UBS-Position binnen sechs Monaten.
Wir berichteten über den Erfolg des Morgan-Stanley-Bitcoin-ETF, einem weiteren Beispiel für wachsendes Interesse etablierter Banken an regulierten Bitcoin-Produkten.





