Bitcoin beste Woche der Geschichte: Der Kurs legte binnen sieben Tagen um 14.892 US-Dollar zu und steht aktuell bei 77.656 US-Dollar.
Bitcoin beste Woche der Börsengeschichte
Bitcoins beste Woche der Geschichte ist am Sonntag, 23. August 2026, zu Ende gegangen: Der Kurs legte um 14.892 US-Dollar zu und steht aktuell bei 77.656 US-Dollar, ein Plus von rund 23,7 Prozent binnen sieben Tagen. Einen derart hohen absoluten Wochenzuwachs verzeichnete Bitcoin nach verfügbaren Kursdaten zuvor noch nie.
Vor Wochenbeginn lag der Kurs noch bei rund 62.764 US-Dollar. Die Bewegung verteilte sich über mehrere Handelstage, ohne den für Bitcoin sonst typischen scharfen Einzeltagesausschlag. Händler werteten das gleichmäßige Muster als Hinweis auf breit gestreute Käufe statt eines einzelnen Auslösers.
Fiat-Entwertung treibt die Rally
Zeitlich fiel Bitcoins beste Woche mit neuen Daten zur US-Geldmenge M2 zusammen, die laut Notenbank-Statistik erneut ein Rekordniveau erreichte. Das M2-Geldmengenaggregat der Federal Reserve zeigt seit Jahresbeginn eine kontinuierliche Ausweitung. Marktbeobachter verweisen auf einen wiederkehrenden Zusammenhang: Phasen wachsender Geldmenge fielen in der Vergangenheit mehrfach mit kräftigen Bitcoin-Kursanstiegen zusammen.
Der Mechanismus dahinter ist bekannt: Kauft die Notenbank Staatsanleihen im großen Stil, gelangt frisches Zentralbankgeld in den Umlauf, ein Teil davon fließt in liquide, handelbare Anlagen wie Aktien oder Bitcoin. Der Bitcoin-Kursanstieg fällt damit in eine Phase spürbarer Fiat-Geldmengenausweitung. Während die im Umlauf befindliche Dollarmenge wächst, bleibt die Bitcoin-Angebotsmenge unverändert auf 21 Mio. Einheiten begrenzt.
Institutionelle Käufer als Treiber der besten Woche
Institutionelle Käufer gelten neben der Geldmengenentwicklung als zweiter zentraler Treiber von Bitcoins bester Woche. Nach vorläufigen Daten stiegen die Nettozuflüsse in US-Spot-ETFs während der Handelswoche deutlich, während mehrere börsennotierte Unternehmen ihre Bitcoin-Bestände aufstockten. Die genaue Aufteilung zwischen ETF-Zuflüssen und Firmenkäufen lag bei Redaktionsschluss noch nicht im Detail vor.
Anders als bei Selbstverwahrung liegt die Kontrolle über diese Bestände bei Depotbanken und Fondsverwaltern, das Angebot von Bitcoin bleibt davon unberührt auf 21 Mio. Einheiten begrenzt. Wer jetzt über einen Fonds kauft, tauscht damit eine Währung mit wachsender Geldmenge gegen einen Vermögenswert mit fester, programmatischer Obergrenze.
Kurzfristig bleibt offen, ob sich das Zuflusstempo der vergangenen Handelswoche fortsetzt oder ob es sich um einen Einzeleffekt handelt. Woran sich nichts ändert: Die Bitcoin-Menge wächst nicht mit der Nachfrage mit, während Zentralbanken ihre Geldmenge grundsätzlich flexibel anpassen können.
Wir berichteten über den Zusammenhang zwischen M2-Geldmenge und Bitcoin-Kursbewegungen.





