Der Strategy Bitcoin Bestand wächst nach einem Zukauf von 250 BTC für 21,5 Mio. US-Dollar auf 848.250 BTC. Das sind rund 4 % der maximalen Bitcoin-Menge.
Strategy kauft weitere 250 BTC für 21,5 Mio. US-Dollar
Strategy hat am Montag, 12. Oktober 2026, einen weiteren Zukauf von 250 Bitcoin für 21,5 Mio. US-Dollar gemeldet. Damit wächst der Strategy Bitcoin Bestand auf 848.250 BTC. Rechnerisch ergibt sich ein Durchschnittspreis von rund 86.000 US-Dollar je Bitcoin.
Der Zukauf fällt klein aus. Nach Angaben von The Block gehört er zu den kleineren Käufen des Unternehmens von Michael Saylor in diesem Jahr.
Gesamtbestand erreicht 848.250 BTC
Der Strategy Bitcoin Bestand macht nun rund 4 % der auf 21 Mio. Einheiten begrenzten Bitcoin-Menge aus. Nach Angaben von The Block liegt der Marktwert bei etwa 71 Mrd. US-Dollar. Jeden Zukauf meldet das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung (8-K) an die US-Börsenaufsicht SEC.
Zuvor hatte Strategy zeitweise über Wochen nichts zugekauft und eine Barreserve aufgebaut. Neues Kapital diente laut Unternehmen vorrangig dem Bedienen von Vorzugsdividenden und dem Rückkauf von Vorzugsaktien. Die Bitcoin Treasury Käufe laufen damit weiter, aber in deutlich kleineren Schritten.
Finanziert werden solche Käufe über Kapitalmaßnahmen, etwa die Ausgabe von Aktien und Vorzugspapieren. Die Anteilseigner tragen damit das Risiko, nicht die Bilanz eines Staates oder einer Zentralbank.
Strategy setzt weiter auf Bitcoin als Reserve
Strategy behandelt Bitcoin als Treasury-Reserve und verkauft nach bisher bekannten Meldungen keine Bestände. Der Strategy Bitcoin Bestand ist damit zugleich ein Maß für die Abhängigkeit des Unternehmens vom Bitcoin-Kurs. Fällt der Kurs deutlich, steigt der Druck auf Finanzierung und Dividendenzahlungen.
Offen ist, ob Strategy das Tempo erhöht oder bei kleinen Zukäufen bleibt. Die Zahlen stammen von The Block und sind bislang nicht von uns gegen die SEC-Meldung geprüft.
Der Zukauf zeigt, dass ein börsennotierter Konzern weiter Kapital in einen Vermögenswert mit fester Obergrenze von 21 Mio. Einheiten lenkt, statt in beliebig vermehrbares Geld. Ob die Finanzierung dafür auf Dauer trägt, entscheidet sich an den Kapitalmärkten, nicht im Protokoll.
Wir berichteten über die achte Woche in Folge ohne Zukauf.





