Die Krypto-Investmentfirma ZX Squared Capital erwartet einen weiteren Einbruch bei Bitcoin um 30 % im laufenden Jahr. Gründer CK Zheng sieht Bitcoin überzeugend im tiefen Bärenmarkt und verweist auf den historischen Vier-Jahres-Zyklus als zentralen Treiber.

In Kürze

*Anzeige
  • Bitcoin hat seit dem ATH im Oktober 2025 bereits 46 % verloren – und es könnte weitergehen
  • Gründer CK Zheng nennt den Iran-Krieg als Katalysator für die nächste Abwärtsbewegung
  • Die institutionelle Adoption bleibt laut Zheng zu langsam, um den Zyklus zu brechen

Bitcoin hat seit dem ATH im Oktober 2025 bereits 46 % verloren… und es könnte weitergehen

Seit dem Allzeithoch bei über 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin rund 46 % an Wert verloren und notiert aktuell bei etwa 68.000 US-Dollar. Laut Zheng ist das kein Zufall, sondern folgt dem bekannten Muster: Historisch erreicht Bitcoin seinen Höchststand etwa 16 bis 18 Monate nach einem Halving, danach folgt ein Bärenmarkt von rund einem Jahr.

Das ATH im Oktober kam exakt 18 Monate nach dem Halving im April 2024. Der Zyklus spielt sich fast lehrbuchmäßig ab.

30% Einbruch bei Bitcoin

Ein weiterer Rückgang um 30 % von 68.000 US-Dollar würde Bitcoin auf rund 47.600 US-Dollar drücken. Das wäre ein Niveau, das seit 2023 nicht mehr gesehen wurde. Daten von Glassnode zeigen, dass sich bereits 43 % des gesamten BTC-Supply im Verlust befinden, was bei jeder Erholung zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugt.

Gründer CK Zheng nennt den Iran-Krieg als Katalysator für die nächste Abwärtsbewegung

Neben dem Zyklus-Argument verweist Zheng auf geopolitische Faktoren. Der Iran-Krieg habe die Abwärtsbewegung beschleunigt und sorge für ein Umfeld, in dem Risikoassets unter Druck bleiben. Dabei betont er, dass der Vier-Jahres-Zyklus extrem schwer zu brechen sei. Der Grund dafür liege in der menschlichen Psychologie.

Privatanleger kaufen in der Euphorie und verkaufen in der Panik. Dieses vorhersehbare Verhalten verstärkt das Boom-und-Bust-Muster, das Kryptomärkte seit über einem Jahrzehnt prägt. Deshalb handele Bitcoin laut Zheng weiterhin wie ein spekulatives Asset und nicht wie ein Safe Haven.

Die institutionelle Adoption bleibt laut Zheng zu langsam, um den Zyklus zu brechen

Zheng sieht auch in der institutionellen Adoption keinen ausreichenden Puffer. Krypto-ETFs und Treasury-Firmen wie Strategy machen zusammen nur rund 10 % des gesamten Kryptomarkts aus.

Das reiche nicht, um den Zyklus zu durchbrechen. Im Gegenteil: Einige dieser Firmen haben ihre Bitcoin-Käufe über Schulden finanziert und könnten im Bärenmarkt gezwungen sein, Bestände zu liquidieren, um Verbindlichkeiten zu bedienen.

Das würde einen Teufelskreis auslösen, der den Preisverfall weiter beschleunigt.

Trotzdem gibt es ein Gegenargument: Die Stablecoin-Zuflüsse sind zuletzt auf über 1,7 Mrd. US-Dollar pro Woche gestiegen – frisches Kapital wartet offenbar am Seitenrand. Wer Bitcoin nicht als spekulatives Asset, sondern als härtestes Geld mit einer fixen Obergrenze von 21 Mio. Einheiten versteht, wird auch in dieser Phase nicht verkaufen. Denn der Vier-Jahres-Zyklus beschreibt das Verhalten von Marktteilnehmern –-nicht die fundamentalen Eigenschaften von Bitcoin selbst.

Wir berichteten bereits über Bob Loukas’ bärische Einschätzung des Weekly-Charts und sein Kursziel bei 49.000 US-Dollar.

Unser Qualitätsanspruch

Unsere Redaktionsrichtlinien bei Krypto Guru zielen darauf ab, Dir präzise, gut recherchierte und objektive Informationen im Bereich Kryptowährungen zu bieten. Jedes Stück Inhalt wird von einem Team aus erfahrenen Krypto-Experten und Redakteuren sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass Du nur die verlässlichsten und aktuellsten Informationen erhältst. So kannst Du sicher sein, dass die Inhalte, die Du bei uns findest, nicht nur relevant, sondern auch von echtem Mehrwert für Dich sind.

Telegram Channel

Komm in unseren kostenlosen Telegram Channel und erhalte die News als erster!

Weitere aktuelle News