Der Veteran-Trader Bob Loukas hat am 2. März eine neue Bitcoin-Analyse veröffentlicht, die innerhalb weniger Stunden über 138.000 Views auf X erzielte. Trotz stark überverkaufter Bedingungen sieht er den Wochenchart als extrem fragil an und setzt sein Kursziel bei rund 49.000 US-Dollar.

In Kürze

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  • Warum Bob Loukas den Bitcoin-Wochenchart als „katastrophal” einstuft
  • Das 49.000-Dollar-Kursziel und was es für den Gesamtmarkt bedeutet
  • Warum das Halving laut Loukas keinen Einfluss auf den aktuellen Preis hat

Warum Bob Loukas den Bitcoin-Wochenchart als „katastrophal” einstuft

Loukas ist kein Unbekannter in der Krypto-Szene: Mit über 30 Jahren Erfahrung an den Finanzmärkten und seiner bekannten 60-Tage-Zyklustheorie gehört er zu den meistbeachteten Stimmen, wenn es um technische Bitcoin-Analyse geht.

In seinem aktuellen Post beschreibt er den Weekly-Chart als „horrendous” und betont, dass Bitcoin rein visuell am seidenen Faden hängt und bereit für ein weiteres großes Leg nach unten sei. Dabei ist bemerkenswert, dass selbst die tief überverkaufte Lage für ihn kein Argument für eine Bodenbildung darstellt.

Bitcoin am seidenen Faden

Denn in früheren Zyklen hat sich gezeigt, dass Oversold-Signale allein keinen Trendwechsel garantieren, solange die Marktstruktur bärisch bleibt.

Das 49.000-Dollar-Kursziel und was es für den Gesamtmarkt bedeutet

Konkret markiert Loukas ein Kursziel von etwa 49.000 US-Dollar pro BTC, was vom Hoch im Oktober 2025 aus gerechnet einem Rückgang von über 60 % entsprechen würde. Aktuell liegt Bitcoin noch rund 25 % über diesem Niveau, doch der Puffer schmilzt, wenn man Loukas’ Zyklusmodell ernst nimmt.

Auch Analyst Tony Severino stützt die bärische Sicht: Seine Ichimoku-Cloud-Signale deuten auf einen möglichen weiteren Rückgang von 38 % bis 66 % hin.

Für den Gesamtmarkt wäre ein solches Szenario verheerend, denn Altcoins reagieren auf Bitcoin-Korrekturen erfahrungsgemäß mit noch stärkeren Einbrüchen und viele befinden sich ohnehin schon auf Allzeittiefs.

Warum das Halving laut Loukas keinen Einfluss auf den aktuellen Preis hat

Besonders provokant ist Loukas’ Absage an zwei der beliebtesten bullischen Narrative: Er bezeichnet den Business-Cycle-Indikator als den „biggest cope” der Krypto-Szene und sieht keinerlei Anzeichen für einen Halving-getriebenen Anstieg. Stattdessen argumentiert er, dass Kapital früh in den Markt geflossen sei, getrieben von ETF-Euphorie, einer pro-Krypto-Regierung und regulatorischen Erleichterungen.

Doch unter der Oberfläche habe es sich immer um einen Bärenzyklus gehandelt. Ironisch ist, dass ausgerechnet die Faktoren, die als Treiber des letzten Aufschwungs galten, nun als Fassade entlarvt werden könnten.

Ob Loukas am Ende recht behält, bleibt abzuwarten. Doch seine Analyse erinnert daran, dass Märkte nicht nach Narrativen funktionieren, sondern nach Zyklen. Wer Bitcoin als härtestes Geld mit einer fixen Obergrenze von 21 Mio. Einheiten versteht, wird solche Korrekturen ohnehin als Kaufgelegenheit betrachten.

Denn langfristig zählt nicht der Preis in einer beliebig vermehrbaren Fiat-Währung, sondern die Menge an Bitcoin, die du hältst.

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