Der AfD-Politiker Rene Aust hat im Europaparlament erklärt, dass Bitcoin als Inflationsschutz dienen kann. Ebenfalls wird er gegen staatliche Überwachung genutzt. Dabei plädiert er die Nachteile des Kaufkraftverlustes des Euros und erklärt, dass der Euro seit seiner Einführung ein Drittel seiner Kaufkraft (nicht in Rohstoffen gemessen) verloren hat.
In Kürze
- AfD-Politiker: Bitcoin als Inflationsschutz
- Bitcoin gegen staatliche Überwachung
- Wie der Bitcoin als Inflationsschutz den Euro retten kann
AfD-Politiker: Bitcoin als Inflationsschutz
Am gestrigen 27. Januar erklärte Rene Aust, dass Bitcoin als Inflationsschutz dienen kann. Dabei erklärt er, dass das Narrativ der Gelddruckpresse, welches bei der aktuellen Währungspolitik genutzt wird, um die Märkte zu stimulieren, durch den Kaufkraftverlust des Euros einen Nachteil darstellt.
Rene Aust erklärte:
Darüber hinaus wollen wir, dass unser Geld sicher ist, gegenüber staatlicher Manipulation. Immer mehr Gelddruckerei durch Zentralbanken entwerten das Geld. Der Euro hat seit dem Jahr 2001 um mehr als ein Drittel seiner Kaufkraft verloren. Darum wollen viele Bürger eine manipulationssichere Währung. Auch das versprechen Kryptowährungen.
Ebenfalls plädiert er an die Vorteile von Bitcoin. Durch seine begrenzte Anzahl und durch das Fehlen einer Manipulation durch Dritte bietet es eine solide Lösung, die schon Gold als hartes Geld tausende Jahre der Menschheitsgeschichte verdeutlichte.
Bitcoin gegen staatliche Überwachung
Nicht nur Bitcoin als Inflationsschutz ist das Thema der Rede. Auch der Vorteil, gegen staatliche Überwachung vorzugehen, wird klar.
Dazu erklärt der AfD-Politiker im Europaparlament:
Während der Corona-Zeit haben wir beispielsweise in Kanada erleben müssen, wie unliebsamen Regierungskritikern die Konten geschlossen wurden. Manche hatten gar nicht mehr die Möglichkeit, ihre Miete zu bezahlen.
Dabei ist zu erinnern, wie viele Selbstständige durch Arbeitsverbote der Regierung ihre Arbeit verloren. Durch diese Entwicklung und die Situation, dass viele Millionen Menschen in Kanada innerhalb von wenigen Stunden ihre Arbeit verloren hatten, gab es Proteste.

Die Regierung ging gegen die Protestierenden vor. Dabei wurden Konten gesperrt. Bitcoin etablierte sich innerhalb von wenigen Tagen als ultimative Finanzierung der Proteste. Dies zeigt, wie Staaten Proteste niederschlagen und dafür die Zensur des Geldes nutzen. Bitcoin verhindert dies.
Wie der Bitcoin als Inflationsschutz den Euro retten kann
Vor allem vor dem ersten Weltkrieg waren die meisten Länder weltweit auf einem Goldstandard. Durch den ersten und zweiten Weltkrieg waren viele Länder gezwungen, sich von ihrem harten Geld zu entfernen. Das Schuldgeldsystem, welches durch John Maynard Keynes als Keynesianismus bekannt wurde, impliziert die Zentralbank als Geldschöpfer.
Dabei ist die Verzerrung der Rechenfunktion des Geldes oft die Kritik der Personen, die Gold oder Bitcoin in die Fiat-Währung integrieren wollen. Doch es ist lediglich eine Adaption bereits vorhandenen Wissens, welches durch verschiedene politische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in den Hintergrund gerückt ist.
Vor allem aufgrund der hohen Inflation und dem Ausnutzen der Monopolstellung der Zentralbanken, wie es in der Banken-Rettung 2008 der Fall war, zeigt eine berechtigte Kritik und lässt sie salonfähig werden. Andere Länder wie El Salvador nutzen die Bitcoin-Strategie bereits mit Erfolg. Wir berichteten, dass auch vor einigen Tagen ein Nasdaq Unternehmen die Bitcoin-Strategie adaptierte.





