Das Bitcoin Makro Signal aus dem Produkt der 10-jährigen US- und China-Staatsanleihen bleibt aktiv. Analyst AO hat den bullischen Crossover diese Woche erneut öffentlich gemacht. Bitcoin handelt aktuell bei rund 71.000 US-Dollar. Die historischen Parallelen zu früheren Crossovern rücken damit wieder ins Bild.

Bitcoin Makro Signal basiert auf kombiniertem Zinsverlauf der zwei Großmächte

Der Indikator wurde vom Analysten AO auf der Plattform TradingView entwickelt. Er multipliziert die 10-jährigen Staatsanleihe-Renditen der USA und Chinas und wendet darauf einen stochastischen RSI an. Der Stoch RSI misst, ob ein Wert im Vergleich zu seiner eigenen Historie zu hoch oder zu tief steht.

Ein bullischer Crossover entsteht, wenn der Indikator aus einer stark überverkauften Zone nach oben dreht. Das Bitcoin Makro Signal bildet damit die gemeinsame Liquiditätslage der zwei größten Volkswirtschaften ab.

Wenn die Anleiherenditen in beiden Ländern gleichzeitig fallen oder niedrig bleiben, signalisiert das oft eine Phase expansiver Geldpolitik mit mehr verfügbarem Kapital. Bitcoin hat historisch in genau diesen Phasen starke Kursanstiege gezeigt.

Analyst AO bestätigt aktuelles Signal auf Plattform X

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AO hat den Crossover diese Woche erneut auf X veröffentlicht. Es ist der vierte dokumentierte Crossover seit 2013 und bleibt aktiv. Bitcoin handelt bei rund 71.000 US-Dollar, etwa 36 Prozent unter dem Allzeithoch vom Oktober 2025.

Bitcoin Bullrun Chartv

Das Umfeld ist nicht klassisch bullisch: Der Fear-and-Greed-Index liegt seit fast zwei Monaten im Bereich extremer Angst. Parallel zum Signal haben Großwallets mit über 1.000 BTC in den vergangenen 30 Tagen rund 270.000 Bitcoin akkumuliert, der größte monatliche Kauf seit 2013.

Die Börsenbestände sind im selben Zeitraum auf 2,21 Mio. BTC gefallen, den niedrigsten Stand seit Dezember 2017. Das Bitcoin Makro Signal trifft damit auf ein Marktumfeld, in dem mehrere Indikatoren gleichzeitig Richtung Akkumulation zeigen.

Anleihen Crossover 2013 und 2017: Bitcoin steigt um 8.700 und 1.900 %

Der erste Crossover trat 2013 auf. Bitcoin stieg in den folgenden Monaten von rund 13 auf über 1.200 US-Dollar, ein Plus von etwa 8.700 Prozent. Der zweite Crossover kam 2017. Bitcoin legte anschließend von rund 1.000 auf knapp 20.000 US-Dollar zu, ein Anstieg von rund 1.900 Prozent. Der dritte Crossover Ende 2020 fiel mit dem Beginn des Zyklus zusammen, der Bitcoin auf 69.000 US-Dollar trug.

Vier Datenpunkte sind statistisch wenig, und Korrelation ist nicht gleich Kausalität. Aber der Indikator fällt jedes Mal mit einer Phase globaler Liquiditätsausweitung zusammen. Und genau darin liegt die Logik: In einem System, in dem Zentralbanken Geldmengen vergrößern und Kaufkraft verdünnen, wirkt ein Asset mit festem Angebot von 21 Mio. Einheiten strukturell anders.

Wer den Crossover als Kaufsignal liest, sollte das nicht tun. Wer das Signal aber als Ausdruck der Makrolage versteht, erkennt, warum Bitcoin in jeder dieser Phasen Kapital angezogen hat. Das fixe Angebot trifft auf schwankende Nachfrage, und die Nachfrage kommt in Phasen, in denen Fiat-Systeme weicher werden.

Wir berichteten bereits über einen technischen Indikator, der seit 2013 bei jedem Crossover einen Bitcoin-Anstieg signalisierte.

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