BlackRock: Wachsende US-Staatsverschuldung könnte Kryptoboom auslösen

von | 4 Dez. 2025

BlackRock-CEO Larry Fink verbindet den Anstieg der US-Staatsverschuldung mit einem wachsenden Potenzial für eine breitere Nutzung von Kryptowährungen.

In Kürze

  • BlackRock: Steigende Schulden als Chance für digitale Vermögenswerte

  • Institutionelle Nachfrage und Tokenisierung im Fokus

  • Finks Kurswechsel: Von Bitcoin-Skepsis zu offenem Bekenntnis

BlackRock: Steigende Schulden als Chance für digitale Vermögenswerte

Larry Fink, Chef des Vermögensverwalters BlackRock, sieht die zunehmende US-Staatsverschuldung als möglichen Auslöser für eine stärkere Hinwendung zu Kryptowährungen.

Sollte das Vertrauen in die langfristige Stabilität des US-Dollars schwinden, könnten Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte laut Fink als alternative Wertaufbewahrungsmittel an Bedeutung gewinnen. Er betonte, dass ausufernde Defizite Investoren dazu bewegen könnten, über traditionelle Dollar-Investments hinauszublicken.

Institutionelle Nachfrage und Tokenisierung im Fokus

BlackRock äußert sich zunehmend besorgt darüber, dass die wachsende US-Verschuldung die Attraktivität klassischer Anlageformen wie US-Staatsanleihen mindern könnte. Gleichzeitig beobachtet das Unternehmen ein steigendes Interesse institutioneller Investoren an Kryptowerten als ergänzende Anlageklasse.

Zudem verweist BlackRock auf die Tokenisierung als Schlüsseltechnologie, die in den kommenden Jahren wesentliche Teile der Finanzmarktinfrastruktur transformieren könnte.

BlackRock: Wachsende US-Staatsverschuldung könnte Kryptoboom auslösen

Finks Kurswechsel: Von Bitcoin-Skepsis zu offenem Bekenntnis

Beim DealBook Summit erklärte Larry Fink, dass er seine frühere kritische Haltung gegenüber Bitcoin inzwischen überdacht habe und diese rückblickend als Fehlurteil betrachte. Seine Neubewertung stelle einen bedeutenden Wandel in seinem Verständnis von Kryptowährungen dar. Fink betonte, dass er zwar klare Meinungen habe, aber jederzeit bereit sei, diese weiterzuentwickeln – seine veränderte Sicht auf Bitcoin sei ein öffentlich sichtbares Beispiel dafür.

Diese Neubewertung markiert einen bemerkenswerten Schritt für den größten Vermögensverwalter der Welt, der sowohl traditionelle als auch digitale Anlageprodukte wie ETFs anbietet. Fink vergleicht Bitcoin mittlerweile mit Gold, insbesondere wegen seines Potenzials, unkorrelierte Renditen in Portfolios zu ermöglichen.

Chris Meinhart

Christopher möchte sein erlerntes Wissen über Bitcoin weitervermitteln und verständliche Aufklärungsarbeit leisten. Er arbeitet als Volunteer bei der NGO My First Bitcoin und ist nach El Salvador ausgewandert. Sein Motto: ,,Intelligente Menschen hinterfragen, dumme Menschen wissen es!''

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