Donald Trump erweitert sein Profil erneut: Neben Immobilien, Fernsehen und Politik baut der frühere Präsident inzwischen auch ein wachsendes Engagement im Kryptosektor auf.

In Kürze

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  • Krypto wird Teil des Vermögen von Donald Trump 

  • Memecoins, Plattformen und globale Ambitionen

  • Fed-Entscheidung lässt Bitcoin auf der Kippe

Krypto wird Teil des Vermögen von Donald Trump 

Ein immer größerer Teil von Donald Trumps Vermögen hängt inzwischen an digitalen Finanzprojekten – einem Bereich, den seine eigene Regierung maßgeblich reguliert. Während frühere Präsidenten ihre wirtschaftlichen Interessen während der Amtszeit meist zurückgefahren haben, geht Trump einen anderen Weg. Gemeinsam mit Familienmitgliedern und Geschäftspartnern unterstützt er seit Monaten mehrere Krypto-Startups und Deals.

Medienberichten zufolge haben diese Aktivitäten seinen Besitz um rund eine Milliarde Dollar anwachsen lassen – ein ungewöhnlicher Schulterschluss zwischen politischer Macht und privatem Kapital.

Memecoins, Plattformen und globale Ambitionen

Die mit Trumps Namen verbundenen Token $TRUMP und $MELANIA spülten bereits Hunderte Millionen Dollar an Gebühren in die Kassen seiner Familie und ihrer Partner. Auch die Trump Media & Technology Group, Mutterkonzern von Truth Social und größter Anteilseigner Trump selbst, kündigte an, Kryptowährungen in ihre Bilanz aufzunehmen. Parallel dazu expandiert das von Trump unterstützte Unternehmen World Liberty Financial international und baut seine Präsenz in den USA aus.

Besonders brisant: World Liberty beantragte kürzlich eine Lizenz als bundesweit regulierte Bank. Sollte das genehmigt werden, würde ein Trump-nahes Unternehmen direkt unter die Aufsicht von Behörden fallen, die letztlich dem Präsidenten unterstehen – eine weitere Vermischung von politischer Rolle und Geschäftsinteressen.

Wie Donald Trumps Imperium vom Krypto-Boom profitiert

Fed-Entscheidung lässt Bitcoin auf der Kippe

Nach der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank blieb der Leitzins unverändert zwischen 3,5 und 3,75 Prozent – ein Signal ohne unmittelbaren Schockeffekt für die Märkte. Bitcoin bewegt sich seither in einer engen Spanne nahe wichtiger Unterstützungsmarken. Die geringe Schwankung deutet auf eine mögliche stärkere Kursbewegung hin.

Fed-Chef Jerome Powell beschrieb die Wirtschaft als stabil, verwies jedoch auf weiterhin erhöhte Inflation. Da Zinssenkungen frühestens im Sommer erwartet werden und Kapital aus Bitcoin-ETFs abfließt, hängt die kurzfristige Richtung der Kryptowährung nun davon ab, ob diese Kurszone hält – und ob institutionelle Anleger zurückkehren.

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