Die Abgeordnete des europäischen Parlaments, Sarah Knafo, hat gestern den Vorschlag zur Erstellung einer strategischen Bitcoin Reserve in Europa getätigt. Dabei sprach sie sich gegen den digitalen Euro aus und für die Vorteile der dezentralen Währung. Vor allem aufgrund der globalen Entwicklung, wodurch immer mehr westliche Länder auf Bitcoin zu gehen, unterstützt sie diese Bewegung. Dabei kritisiert sie NGOs, wie den WEF, dass er durch die zentrale Politisierung der Betrachtung von Währungen Europa auf dem Weltmarkt einschränkt.

In Kürze

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  • Bitcoin Reserve in der EU
  • Hintergrund von Sarah Knafo
  • Forderungen auch aus der Schweiz und Polen

Bitcoin Reserve in der EU

Am 17. Dezember erklärte die europäische Abgeordnete Sarah Knafo den Vorschuss zur Einführung einer nationalen Bitcoin Reserve in Europa. Sie zeigt die Vorteile von El Salvador, die bereits vor einigen Jahren Bitcoin eingeführt haben. Vor allem aufgrund der Diskussion rund um El Salvador, die im Zusammenhang mit dem der Fiat-Finanzierung aufkommen, kritisierte sie den WEF.

EU-Parlament Bitcoin

Dieser setzt sich seit Gründung für die Betrachtung einer Wirtschaftsbetrachtung auf Basis der Wirtschaftsschule von Keynes ein. Dabei hat der Staat bzw. die Notenbank das zentrale Monopol der Geld Erstellung.

Durch Bitcoin als nationale Reserve soll dieses Monopol der Geld-Erstellung von einer hohen Inflation hin zu einem Vermögen auf Sachwerte übergehen. Darüber hinaus kritisiert sie die Zensur auf Social Media und das Sperren von Konten nicht regierungsfreundlicher Personen.

Zur Bitcoin Reserve in der EU erklärte Sarah Knafo (frei übersetzt):

Es ist an der Zeit, nein zu einem digitalen Euro zu sagen, der komplett durch die europäische Zentralbank kontrolliert wird.

Weiter führt sie aus:

Es ist an der Zeit für Europa, in Bitcoin zu investieren, um eine nationale strategische Reserve aufzubauen. Es ist an der Zeit, die Mining Industrie zu entwickeln.

Ebenfalls plädiert sie dafür, Kryptowährungen nicht zu besteuern.

Hintergrund von Sarah Knafo

Durch ihren Hintergrund als stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Europa der Souveränen Nationen, hat sie tiefe Wurzeln im rechten Teil der Politik. Ursprünglich aus Frankreich stammend, ist ihr Lebensgefährter der rechte Politiker Éric Zemmour.

Vor allem global gesehen sind es überwiegend rechte Politiker, oder liberale, die Bitcoin als Reservewährung einführen möchten. Auch in anderen Ländern kommt diese Bewegung also eher vom rechten Flügel der Politik.

Forderungen auch aus der Schweiz und Polen

Bereits vor einigen Wochen gab es die ersten Forderungen zu einer strategischen Bitcoin Reserve in Europa. Dabei hat Polen den Anfang gemacht. Dort ist aktuell Wahlkampf, weshalb das Thema aufgegriffen wurde.

Aber auch das Parlament in der Schweiz hat eine Initiative ins Leben gerufen, wobei Bitcoin Mining durch den Staat geprüft wird. Dabei soll festgestellt werden, ob die Rentabilität und Produktivität von erneuerbaren Energiequellen tatsächlich durch Bitcoin verbessert werden kann.

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