Explodiert Bitcoin bald? Arthur Hayes sieht Rallye-Potenzial, falls die Fed Japan stützt. Yen-Krise, Anleihekrise und Gelddruck als möglicher BTC-Turbo.
In Kürze
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Fed-Gelddruck als möglicher Turbo für Bitcoin
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Japans Anleihekrise als globaler Risikofaktor
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Bitcoin kämpft mit der 100.000-Dollar-Marke
Fed-Gelddruck als möglicher Turbo für Bitcoin
Der Bitcoin-Kurs steckt seit dem Krypto-Crash im Oktober in einer Seitwärtsphase fest. Laut BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes könnte sich dieses Bild jedoch abrupt ändern – vorausgesetzt, die US-Notenbank greift zur Stabilisierung des japanischen Anleihemarktes ein. In seiner aktuellen Analyse argumentiert Hayes, dass eine mögliche Liquiditätsspritze durch die Federal Reserve genau der Impuls sein könnte, den Bitcoin braucht, um aus seiner Schwächephase auszubrechen. Eine solche geldpolitische Intervention würde frische Liquidität ins globale Finanzsystem pumpen – ein Umfeld, von dem risikobehaftete Assets wie Bitcoin historisch stark profitiert haben.
Japans Anleihekrise als globaler Risikofaktor
Auslöser dieser These ist die angespannte Lage in Japan: Der Yen steht unter Druck, während die Renditen japanischer Staatsanleihen steigen. Das erhöht nicht nur den Stress im heimischen Finanzsystem, sondern könnte auch internationale Folgen haben. Hayes weist darauf hin, dass japanische Investoren im Extremfall US-Staatsanleihen verkaufen könnten, um in höher verzinste heimische Bonds umzuschichten. In einem solchen Szenario sieht er die Fed in der Pflicht, gemeinsam mit großen Finanzinstituten einzugreifen, Dollar-Liquidität bereitzustellen und so die Märkte zu stabilisieren. Diese Maßnahmen würden die Notenbankbilanz ausweiten – ein klassisches Signal für mehr Geld im Umlauf.

Bitcoin kämpft mit der 100.000-Dollar-Marke
Während sich diese makroökonomischen Risiken aufbauen, bleibt Bitcoin technisch angeschlagen. Der Kurs pendelt aktuell um die 89.000 US-Dollar und scheitert bislang daran, die psychologisch wichtige 100.000-Dollar-Marke zurückzuerobern. Hayes sieht darin ein klares Zeichen: Ohne neue geldpolitische Impulse dürfte BTC weiter seitwärts laufen. Kommt es jedoch tatsächlich zu einer Intervention der Fed oder der Bank of Japan, könnte sich die Marktstimmung schnell drehen. Mehr Liquidität und ein schwächerer US-Dollar würden Bitcoin aus seiner Sicht wieder als Absicherung gegen Fiat-Entwertung attraktiv machen – und damit den Startschuss für die nächste Aufwärtsbewegung liefern.
Erik widmet sich seit vier Jahren mit Hingabe dem faszinierenden Feld der Kryptowährungen. Sein besonderes Interesse gilt den Altcoins, deren Potential für außergewöhnliche Gewinne ihn immer wieder aufs Neue begeistern. Trotz seiner Faszination für die Vielfalt des Krypto-Marktes betrachtet Erik den Bitcoin als unverzichtbare Säule in jedem wohlüberlegten Portfolio.







