Die am gestrigen Mittwoch abgehaltene FOMC-Sitzung und ihre Ergebnisse haben den Zustand des Kryptomarktes stark beeinflusst.
Angesichts der großen Preisschwankungen während und nach der Sitzung stiegen die Liquidationsvolumina auf dem gesamten Markt äußerst schnell an. Zehntausende von Händlern gerieten dadurch in das Kreuzfeuer des größten Liquidationstrends der letzten Monate.
In Kürze
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Krypto-Liquidationen erreichen 330$ Million
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Ethereum übernimmt die Spitze
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Der Endspurt zum Jahresende
Krypto-Liquidationen erreichen 330$ Million
Gestern Abend hatte die Fed angekündigt, dass sie die Zinsen um weitere 0,75 Punkte anheben wird. Diese Entscheidung wirkte sich umgehend auf den Kryptomarkt sowie auf die breiteren Makromärkte aus und führte dazu, dass der Bitcoin-Kurs um etwa 8% zusammengebrochen ist, bevor er sich jedoch wieder rasch erholte.
Der Rückgang löste erhebliche Liquidationen auf dem gesamten Markt aus. Bis Donnerstag überschritt die Gesamtliquidation auf dem Kryptomarkt die Marke von 330 Millionen US-Dollar, wobei mehr als ca. 88.000 Händler betroffen waren. Angesichts des Rückgangs hatten Long-Händler natürlich am meisten gelitten, aber da sich der Preis auch stark erholt hatte, waren auch Short-Händler stark betroffen.
Ethereum übernimmt die Spitze
In jüngster Zeit lag der Fokus definitiv auf Ethereum, nachdem der digitale Vermögenswert erfolgreich vom Proof of Work zum Proof of Stake übergegangen war. Diese erhöhte Aufmerksamkeit hat die Performance der Kryptowährung und ihrer Händler in letzter Zeit ebenfalls verstärkt.
ETH-Liquidationen machten fast die Hälfte der 336 Millionen Dollar an Liquidationen aus, die innerhalb von 24 Stunden auf dem Kryptomarkt verzeichnet wurden. Mit ca. 117,73K ETH, die in diesem Zeitraum liquidiert wurden, ergab sich ein Dollarwert von ungefähr 151,45$ Millionen.
Der Endspurt zum Jahresende
Einige Ökonomen sagen voraus, dass der Zinssatz nach Erreichen des Endwertes, über den sich die Zentralbanker noch immer nicht einig sind, wahrscheinlich so lange dort verbleiben wird, bis die Inflation wirklich merklich zurückgeht, vielleicht auf die von der Fed angestrebte Rate von 2%. Die Spitzenmanager der Federal Reserve sagen jedoch Zinserhöhungen bis 2023 voraus.
Somit werden sich nun alle Augen auf die nächsten zwei bevorstehenden Monate richten, und es bleibt spannend abzuwarten wie sich die Zahlen mit Blick zum Jahresende entwickeln werden.
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