Greenpeace stoppt Bitcoin als Zahlungsmittel: zu hoher Energie-Verbrauch!

von | Mai 23, 2021 | Bitcoin, Blockchain, News

Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace stoppt die Nutzung von Bitcoin als Zahlungsmittel für Spenden. Der Grund hierfür ist der hohe Energie-Verbrauch. In diesem Zug beleuchten wir den Zusammenhang von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel und des damit einhergehenden Minings, sowie den Stromverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen, traditionellen Bankensystem.

In Kürze

  • Greenpeace unterstützt Bitcoin Spenden nicht länger
  • Bitcoin als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel
  • Energieverbrauch im Vergleich zum Bankenwesen

Bitcoin als Zahlungsmittel bei Greenpeace gestoppt

Die Bitcoin Blockchain ist nicht nur die größte Blockchain der Welt, sondern hat daher mit den anderen Kryptowährungen verglichen einen relativ hohen Energie-Verbrauch. Aus diesem Grund stoppt die wohl bekannteste Umweltschutzorganisation, Greenpeace, Bitcoin als Zahlungsmittel.

Zu Bitcoin als Zahlungsmittel erklärte Greenpeace:

Als uns die Menge an Energie, die für den Betrieb von Bitcoin benötigt wird, deutlich wurde, wurde diese Politik nicht mehr haltbar.

Greenpeace Schiff Bitcoin als Zahlungsmittel

Bereits 2014 wurde der damals noch ziemlich unbekannte Bitcoin von Greenpeace als erste Umweltorganisation integriert. Dabei wurde der Service von Bitpay genutzt, um diesen zusätzlichen Markt abzufangen. Bis heute agiert Bitpay erfolgreich am Markt. Zum damaligen Zeitpunkt war die Nutzung von Bitcoin noch nicht so hoch wie heute, was auch einen viel geringeren Energie-Verbrauch rechtfertigte. Aus diesem Grund kam Greenpeace jetzt zu dem Entschluss.

Bitcoin als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel

Dabei hat Greenpeace zwar mit seiner neuen, strategischen Ausrichtung zur größten Kryptowährung aller Zeiten ein klares Zeichen gesetzt, allerdings nicht die gesamte Entwicklung mit einbezogen.

Der Energie-Verbrauch vom Bitcoin liegt an dem Proof-of-Work-Mechanismus im Hintergrund. Dabei prüfen hunderttausende von Minern weltweit alle Transaktionen, die zum jetzigen Zeitpunkt getätigt werden. Dieser Prozess ist nicht nur für die Sicherheit des gesamten Netzwerks lebensnotwendig, sondern ermöglicht auch die dezentrale Struktur im Hintergrund.

Durch das Mining ist Bitcoin als Zahlungsmittel geeignet. Allerdings wird durch die kryptografische Verschlüsselung des Netzwerks eine höhere Form des Energie-Aufwands nötig, als für eine einfache Zahlung gebraucht werden würde. Daher wird Bitcoin zum Wertaufbewahrungsmittel.

Denn wie der Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, bereits lehrte, entsteht der Wert eines Bitcoins und damit des gesamten Netzwerks darin, dass die reale Welt tatsächliche Arbeit in Form von Mining in das Netzwerk gibt. Durch diesen Vertrauensbeweis in Form von Energie wächst das Bitcoin Netzwerk und bietet für jeden die gleichen Rechte.

Bitcoin vs. Bankenwesen

Dabei ist Bitcoin in den letzten Jahren sehr stark gewachsen, weshalb ein Vergleich mit den herkömmlichen Kryptowährungen nicht wirklich ausschlaggebend ist. Bitcoin ist bereits größer als die meisten Unternehmen weltweit und hat nurnoch einige dutzend Konzerne vor sich. Auch einige kleinere staatliche Währungen haben bereits weniger Markt-Dominanz, als die größte dezentrale Kryptowährung.

Zwar benötigt der Bitcoin als Zahlungsmittel für die breite Gesellschaft zu fungieren noch einige technische Verbesserungen, allerdings werden aktuell bereits die ersten größeren Updates von der Community angesteuert. Daher ist ein Vergleich mit dem herkömmlichen, traditionellen Bankensystems und Bitcoin als Zahlungsmittel nicht allzu weit hergeholt.

Laut dem Galaxy Digital Report aus März 2021 übersteigen die Kosten des traditionellen Bankensystems deutlich die des Bitcoins. Zwar hat die erste aller Kryptowährungen wegen ihrer Größe im Vergleich zu den Altcoins einen sehr großen Verbrauch von Energie, im Vergleich zu dem Bankenwesen allerdings nur einen Bruchteil. Dies beleuchtet die nachstehende Grafik genauer:

Galaxy Digital Report Bitcoin als Zahlungsmittel

Quelle: Galaxy Digital Report

Zwar ist der Schritt von Greenpeace aufgrund der internen Philosophie entstanden, allerdings wurde das große Gesamtbild nicht betrachtet. Denn sollte wirklich ein Schutz der Umwelt im Fokus auf Spenden-Zahlungen geschehen, müssten eigentlich die Fiat-Zahlungen gestoppt werden. Dies ist in der Realität aufgrund des wirtschaftlichen Faktors natürlich nicht möglich, sollte allerdings zum Nachdenken anregen.

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Jonas ist Gründer des Krypto-Guru Blogs. Als Bachelor Professional of Inventory Management and Control mit Führungsverantwortung hat er ein breites Verständnis für betriebswirtschaftliche Abläufe. Er möchte sein Wissen an Neulinge weitergeben und in Diskussion mit erfahrenen Krypto-Nutzern treten.
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