Das Bitcoin Institutionen Vertrauen zeigt sich neu gefestigt, nachdem Harvard seine Bitcoin-ETF-Verkäufe nach zwei Quartalen mit Reduktion gestoppt hat. Auch andere Elite-Universitäten hielten ihre Positionen im zweiten Quartal 2026 unverändert.
Harvard stoppt Bitcoin-Verkäufe nach zwei Quartalen
Das Bitcoin Institutionen Vertrauen bekommt ein neues Signal: Nach einem 13F-Filing bei der US-Börsenaufsicht SEC hielt die Harvard Management Company im zweiten Quartal 2026 unverändert 3.044.612 Anteile am iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock. Der Wert der Position liegt bei rund 101,4 Mio. US-Dollar, das entspricht 2,4 Prozent des gemeldeten Portfolios.
Die Stagnation markiert eine Kehrtwende. Im vierten Quartal 2025 hatte Harvard seine Position von 6.813.612 auf 5.353.612 Anteile reduziert, im ersten Quartal 2026 folgte ein weiterer Rückgang auf 3.044.612 Anteile. Zwei Quartale mit Reduktion in Folge endeten damit im zweiten Quartal 2026 ohne einen weiteren Verkauf.
Elite-Universitäten stabilisieren Bitcoin-Positionen
Das Bitcoin Institutionen Vertrauen zeigt sich auch bei anderen Ivy-League-Häusern robust. Nach denselben 13F-Filings hielt Brown University im zweiten Quartal 2026 unverändert 212.500 IBIT-Anteile, ein Gegenwert von etwa 7 Mio. US-Dollar. Brown war bereits im ersten Quartal 2025 mit 105.000 Anteilen eingestiegen und hatte die Position bis zum zweiten Quartal 2025 auf den aktuellen Stand verdoppelt.
Auch Dartmouth College bestätigt das Muster. Das College war im vierten Quartal 2025 mit 201.531 IBIT-Anteilen erstmals in den Bitcoin-ETF eingestiegen und hielt diese Stückzahl über das erste und zweite Quartal 2026 hinweg konstant, aktuell rund 6,7 Mio. US-Dollar wert. Bei keiner der drei genannten Universitäten kam es im zweiten Quartal zu einer Aufstockung, was auf ein Abwarten statt auf neue Käufe hindeutet.
Endowments setzen Bitcoin-Reduktion aus
Die Zahlen belegen einen Unterschied zwischen Ankündigung und Umsetzung: Ein Stillhalten in einem 13F-Filing ist keine Kaufentscheidung, sondern lediglich das Ausbleiben eines weiteren Verkaufs. Wer als Stiftungsvermögen Bitcoin über einen ETF hält, überträgt Verwahrung und Marktzugang an Fondsanbieter wie BlackRock, statt Coins selbst zu verwahren und über die privaten Schlüssel zu verfügen.
Aus österreichischer Sicht bleibt entscheidend, dass die Endowments trotz zweier Reduktionsquartale keine vollständige Trennung von Bitcoin vollzogen haben, während die zugrunde liegende Obergrenze von 21 Mio. Einheiten unverändert bleibt. Ob aus dem Aussetzen der Verkäufe eine erneute Aufstockung wird, zeigt frühestens das Filing zum dritten Quartal 2026.
Wir berichteten über die institutionelle Nachfrage rund um BlackRocks Bitcoin-ETF.





