In Kürze
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Kamala Harris‘ Krypto-Position: Eine politische Gratwanderung
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Trumps DeFi-Projekt: Mehr Schein als Sein?
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Trumps Pläne für Bitcoin als Staatsreserve
Kamala Harris‘ Krypto-Position: Eine politische Gratwanderung
Vor etwa drei Wochen äußerte sich Kamala Harris bei einer Spendengala in New York zum Thema Kryptowährungen und betonte, dass innovative Technologien wie KI und digitale Vermögenswerte gefördert werden sollen, wobei der Schutz von Verbrauchern und Investoren im Vordergrund stehe. Diese Aussage brachte ihrer Kampagne 27 Millionen Dollar ein, mit Unterstützung prominenter Krypto-Unterstützer wie Ripple, Mark Cuban und Anthony Scaramucci.
Uniswap-Gründer Hayden Adams begrüßte ihre Worte, während Amanda Wick von Women in Crypto die fehlende Substanz kritisierte. Trotz der Bemühungen, ein Gleichgewicht zwischen Regulierung und Wachstum zu finden, bleibt die Skepsis groß, da konkrete politische Maßnahmen ausbleiben und Harris sich scheinbar bemüht, sowohl Krypto-Befürworter als auch Befürworter einer strengeren Regulierung zufriedenzustellen.
Trumps DeFi-Projekt: Mehr Schein als Sein?
Donald Trump versucht, sich als „Krypto-Kandidat“ zu profilieren, indem er verspricht, Amerika zur globalen Krypto-Hauptstadt zu machen. Er zielt besonders auf jüngere und vielfältigere Wählergruppen ab, die verstärkt Kryptowährungen nutzen.
Sein neues Projekt, World Liberty Financial, ein DeFi-Vorhaben, wurde am 17. September in einem Livestream auf X (ehemals Twitter) angekündigt. Dieses Projekt verspricht, Nutzern das Verleihen und Leihen von Kryptowährungen ohne Zwischenhändler zu ermöglichen, doch es wirft viele Fragen auf. Kritiker bemängeln die fehlende Transparenz und sehen potenzielle Interessenkonflikte. Es scheint, als sei es nicht für den typischen Krypto-Nutzer geeignet, sondern eher ein weiteres dubioses Vorhaben aus Trumps Portfolio.

Trumps Pläne für Bitcoin als Staatsreserve
Donald Trump hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs die von der US-Regierung beschlagnahmten Bitcoin als strategische Reserve zu horten. Er plant, alle aktuellen und zukünftigen Bestände der Regierung zu behalten. Zur Unterstützung dieser Politik schlägt er die Einrichtung eines „Bitcoin and Crypto Presidential Advisory Council“ vor, der sich um transparente Vorschriften für die Kryptoindustrie kümmern soll.
Er verspricht außerdem, Regulierungen zu reduzieren, um Innovationen zu fördern, und will sicherstellen, dass Kryptowährungsunternehmen nicht aus dem traditionellen Bankwesen ausgeschlossen werden, indem er „Operation Choke Point 2.0“ ins Visier nimmt. Allerdings könnten seine Pläne aufgrund der strengen Haltung der SEC gegenüber unregulierten Kryptoaktivitäten risikoreich sein.





