Peter Schiff warnt, dass der Ethereum-Kurs erneut unter die Marke von 1.000 US-Dollar fallen könnte – ein Niveau, das zuletzt im Juni 2022 erreicht wurde.
In Kürze
- ETH durchbricht wichtige Marke
- Peter Schiff bleibt skeptisch gegenüber Krypto
- Globale Unsicherheit belastet auch Krypto
ETH durchbricht wichtige Marke
In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) machte Schiff am Montag darauf aufmerksam, dass Ethereum erstmals seit über zwei Jahren unter 1.500 US-Dollar gefallen ist – zeitweise sogar bis in den Bereich von 1.400 Dollar. Er prognostiziert, dass ein Rückfall unter die 1.000-Dollar-Grenze durchaus möglich sei, wie bereits im Sommer 2022, als der Kurs dort ebenfalls wackelte.
Peter Schiff bleibt skeptisch gegenüber Krypto
Trotz der hohen Kursschwankungen, die in der Kryptobranche nichts Neues sind, wächst das Ethereum-Ökosystem weiter – sowohl technologisch als auch bei der Akzeptanz. Dennoch bleibt Schiff kritisch: Er betont, dass Bitcoin in den letzten 3,5 Jahren über 30 % seines Werts gegenüber Gold verloren habe. Wer diesen langfristigen Abwärtstrend ignoriere, spiele mit dem Risiko schwerer finanzieller Verluste.

Globale Unsicherheit belastet auch Krypto
Auch wenn Kryptofirmen nicht direkt von den neuen US-Zöllen betroffen sind, spüren sie doch die Auswirkungen. Die drastischsten Handelsbarrieren seit über 100 Jahren drücken die Stimmung an den Märkten. Der Milliardär Bill Ackman warnte am Sonntag sogar vor einem möglichen „wirtschaftlichen Nuklearwinter“ in den USA. Solche Entwicklungen könnten das Vertrauen in Bitcoin als Krisenwährung erschüttern – obwohl Befürworter die Kryptowährung oft als Absicherung gegen Marktchaos und Währungsverluste anpreisen.
„Krypto ist aus Marktsicht kein Sonderfall – es ist ein ganz normales Risiko-Asset“, so der Krypto-Unternehmer Trevor Koverko. „Wenn es sich nicht vom Rest der Märkte entkoppelt, verliert es seinen Nutzen als sicherer Hafen.“





