Qualcomm, der in San Diego ansässige Mikrochip-Hersteller, hat angekündigt, dass er seine Belegschaft reduzieren will.
In Kürze
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Qualcomm kürzt Personal angesichts sinkender Umsätze
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Der Technologiesektor versucht Fuß zu fassen.
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Metaverse Investment
Qualcomm kürzt Personal angesichts sinkender Umsätze
Die Entlassungen, die Teil einer umfassenderen Kostensenkungsstrategie sind, erfolgen als Reaktion auf den Umsatzrückgang, eine Herausforderung, die Finanzchef Akash Palkhiwala in einer Telefonkonferenz mit Analysten im August einräumte.
Angesichts unserer Verpflichtung zu operativer Disziplin werden wir zusätzliche Kostenmaßnahmen proaktiv umsetzen. Solange wir keine nachhaltigen Anzeichen für eine Verbesserung der Fundamentaldaten sehen, geht unser operativer Rahmen nicht von einer sofortigen Erholung aus.
Diese Nachricht kommt kurz nach der Ankündigung von Qualcomm, Apple bis mindestens 2026 mit 5G-Chips zu beliefern und als Chiplieferant für Metas neu angekündigten Quest 3 zu fungieren. Qualcomm ist jedoch nicht der einzige Technologiegigant, der mit Personalabbau zu kämpfen hat.
Meta Platforms plant Berichten zufolge einen erheblichen Stellenabbau in seiner Abteilung Reality Labs. Diese Abteilung, auch bekannt als Facebook Agile Silicon Team (FAST), ist ein wesentlicher Bestandteil der AR- und VR-Produktentwicklung von Meta.

Der Technologiesektor versucht Fuß zu fassen.
Trotz dieser Herausforderungen setzt Meta weiterhin auf Innovation und hat vielversprechende Entwicklungen wie intelligente Brillen in der Pipeline. Allerdings hat das Unternehmen nach wie vor Probleme mit der Chipproduktion und ist daher auf externe Zulieferer wie Qualcomm angewiesen.
Der Stellenabbau bei Meta folgt auf eine Reihe von Entlassungen, bei denen seit November letzten Jahres rund 21.000 Arbeitsplätze abgebaut wurden. Dieser Schritt wird als Versuch gewertet, die Kosten angesichts des verlangsamten Umsatzwachstums und der steigenden Inflation in den Griff zu bekommen.
Die Entlassungen bei Qualcomm und Meta deuten auf branchenweite Herausforderungen hin, auch wenn diese Unternehmen weiterhin innovativ sind. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass auch die großen Technologieunternehmen nicht immun gegen eine sich abzeichnende Rezession in den USA sind.
Metaverse Investment
Der Technologieriese Qualcomm hat im vergangenen Jahr einen 100 Millionen Dollar schweren Fonds aufgelegt, um in Entwickler und Unternehmen zu investieren, die eine Metaverse-Infrastruktur aufbauen. Der Snapdragon Metaverse Fund soll dazu beitragen, die nächste Generation der räumlichen Datenverarbeitung zu entwickeln, teilte Qualcomm mit.
Der Fonds richtet sich an Entwickler, die immersive Extended Reality (XR)-Erfahrungen in Bereichen wie Gaming, Gesundheit, Bildung und Unterhaltung entwickeln. Das Kapital wird durch eine Kombination aus Zuschüssen und Investitionen von Qualcomm Ventures, der Risikokapitalsparte des Unternehmens, bereitgestellt.
Die Entwicklung der Metaverse-Infrastruktur überschneidet sich mit der Kryptowährungsindustrie, da Blockchain und dezentralisierte Anwendungen sowie digitale Währungen als Zahlungsmittel verwendet werden.





